Wie man das Kind lehren sollte, aufs Töpfchen zu gehen

Fotolia_27264293_XS1Wann man sein Kind lehren sollte, aufs Töpfchen zu gehen, ist ewige Frage und es gibt viele und noch dazu unterschiedliche Antworten darauf. Während vorige Generationen von Muttern die Idee propagierten, dass ideales Alter zwischen 15 und 18 Monate ist, wird heute die Meinung bevorzugt, dass es besser ist, diese Zeit zu verlängern. Es ist aber wahr, dass das Kind physiologisch aufs Töpfchen mit zirka 18 Monaten vorbereitet ist. 

Vor dem ersten Geburtstag des Kindes sollte man das Kind auf keinen Fall zwingen, aufs Töpfchen zu gehen. Es hat keinen Sinn das Kind zwingen, aufs Töpfchen zu gehen, bevor es psychisch und physisch vorbereitet ist.

Nach Psychologen liegt heutzutage das optimale Alter zwischen zwei oder drei Jahren. Man sollte mit dem Lehren in der Zeit anfangen, in der man keine Änderungen oder neue Situationen erwartet. Es ist nötig, genug Zeit darauf zu haben und falls es möglich ist, ruhig zu sein. Die Situation kann auch dadurch erleichtert werden, wenn man damit während Sommermonate anfangen kann. Das Lernen aufs Töpfchen wird mit der Einhaltung dieser Regeln erleichtert. 

Wie man die richtige Zeit für das Lernen aufs Töpfchen feststellt

Es gibt einige Signale, die Ihnen vorsagen können, dass es die richtige Zeit ist, mit dem Lernen aufs Töpfchen anzufangen. Einer der auffälligen Erscheinungen ist zum Beispiel das, dass das Kind sehr unzufrieden ist, wenn es schmutzige Windel hat. Die Kapazität seiner Harnblase ist ausreichend und auch die Sphinktere sind genug entwickelt, damit sie den Harn und den Kot halten. Das erkennen Sie so, dass das Kind zwei oder drei Stunden trockene Windel hat. Das Kind befindet sich nicht in der Phase der Ablehnung. Das Kind kann sich allein ausziehen, bezugsweise einziehen. Sie merken, dass bevor das Kind seine Notdurft in die Windel verrichtet, hört es auf etwas zu tun oder es sucht nach einer Stelle für seine Privatsphäre.

Bevor Sie Ihr Kind lehren anfangen, aufs Töpfchen zu gehen, sollte es verstehen, was sie von ihm eigentlich erwarten und es sollte auch seine Notdurft mit den Wörtern ausdrücken können. Beim Abgewöhnen von Winkeln brauchen die Kinder viele Aufmerksamkeit und Unterstützung. Die Jungen lernen die Fähigkeit aufs Töpfchen zu gehen meistens länger als die Mädchen. Seien Sie geduldig, wegen des Misserfolgs strafen Sie das Kind nicht

Bleiben Sie ruhig

Jedes Kind schließlich lernt, aufs Töpfchen und folglich auch auf die Toilette zu gehen. Es braucht aber die Unterstützung und Hilfe von den Eltern, denn für die Kinder ist es selbstverständlich schwierig zu verstehen, dass das, was jahrelang gut war, jetzt nicht geeignet ist. Manchmal stressen die Eltern sinnlos nicht nur sich selbst, sondern auch das Kind. Sie glauben den altmodischen Meinungen, wann die richtige Zeit ist, das Kind aufs Töpfchen zu lehren. Manchmal sieht es unter den Muttern sogar so aus, dass es um eine Art vom Wettkampf geht. Der Rat lautet: lassen Sie die anderen gewinnen. Jedes Kind hat sein individuelles Tempo seiner Entwicklung und deshalb auch die Zeit, da es aufs Töpfchen zum ersten Mal geht.

Es gibt schwierige Zeiten wenn man viel Stress hat. In diesen Zeiten sollten Sie diese Aktivität verschieben oder nicht zu ernst nehmen. Zu solchen Zeiten gehören zum Beispiel das Reisen, Geburt eines neuen Geschwisters, Krankheit des Kindes oder Umziehen in ein neues Haus oder eine neue Wohnung. 

Wie lernt das Kind aufs Töpfchen zu gehen

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Das Kind, das wir lehren wollen, aufs Töpfchen zu gehen, sollte einfache Instruktionen verstehen und seine Notdurft selbst äußern. Für die Situationen wie zum Beispiel längere Spaziergänge oder Ausflüge mit dem Auto müssen Sie noch manchmal die Windel nutzen, trotzdem können Sie das Töpfchen mitnehmen. Es ist sogar möglich, dass das Kind darum selbst bittet.

Machen Sie das Kind mit dem Töpfchen bekannt und erklären Sie ihm, wozu es dient. Wählen Sie einen Platz aus, auf dem das Töpfchen stehen könnte. Als erstes Moment für die Anwendung des Töpfchens wird Morgen nach dem Aufwachen empfohlen. Von der Geburt an wird das Kind am Morgen gepäppelt und die Entleerung nach dem Schlaf ist seine physiologische reflexive Reaktion. Nutzen Sie diese Situation für den Training des Willens und die Suche nach den Zusammenhang zwischen der Kontrolle der Sphinktere und dem Drang zum Urinieren. 

Wie man das Urinieren kontrollieren kann

Am Anfang ist das Sitzen auf dem Töpfchen ein bisschen langweilig, denn das Kind schafft nicht, auf dem Töpfchen so lange zu sitzen. Versuchen Sie das Kind zu amüsieren, lesen Sie ihm, schauen Sie sich zusammen verschiedene Bilder an oder sprechen Sie mit ihm. Ausgezeichnete Motivation für diese Situationen sind die Bücher, wo die Tiere oder die Kinder auch auf einem Töpfchen sitzen. Auch fließendes Wasser aus dem Wasserhahn hilft, weil es das Urinieren verursacht. Lassen Sie das Kind auch auf dem Töpfchen trinken und unterstützen Sie es im Trinken. Ihren Absicht das Kind aufs Töpfchen zu setzen oder es zum Töpfchen begleiten, teilen Sie ihm immer mit demselben Satz mit.

Halten Sie die Routine ein und loben Sie das Kind für den Erfolg, nie ermahnen Sie es für mögliche Unfälle und Misserfolge und nie ärgern Sie sich. Es ist auch wichtig, die Erfolge oder Unfälle vor Ihren Freundinnen und anderen Leuten nicht zu kommentieren. Das Kind ist manchmal mehr empfindlich, als wir in dem Moment bewusst werden können und diese Situation kann das Kind beschämen. Sie sollten auch das, was das Kind verrichtet hat, nicht mit dem Ekel kommentieren, denn das Kind könnte diese Kommentare auf sich selbst beziehen. Den Anspruch auf manche Unfälle in der Nacht haben die Kinder, die nicht mehr als fünf Jahre alt sind. 

Folge der ungeeigneten Reaktionen von den Eltern

Ungeeignete Reaktionen von den Eltern können negative Folge haben und der Erfolg bei der Nutzung des Töpfchens hängt unter anderem auch von dem Verhalten der Eltern ab. Die Eltern, die Anerkennung in der richtigen Zeit nutzen, helfen den Kindern zu besseren Ergebnissen, die Kinder fühlen dann produktiv und fähig. Die Bestrafung der Kinder für die Unfälle oder sogar über sie zu lachen oder sie demütigen ist unpassend und kurzsichtig. Schlechtes Umgehen der Eltern in diesen empfindlichen Zeiten kann zur Verletzung der Persönlichkeit führen.

Wie man das richtige Töpfchen auswählen sollte

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Es ist wichtig, dass das neue Töpfchen bequem und stabil ist. Setzen Sie das Kind aufs Töpfchen nicht gleich danach, wenn Sie das Töpfchen nach Hause bringen. Lassen Sie das Töpfchen, damit es langsam ein Teil ihres Haushalts wird. Beim Einkauf ist es gut, wenn das Kind dabei ist, damit man die Maße messen kann und damit es passend ist. Es ist auch vorteilhaft, wenn Sie das Kind lassen, sein Töpfchen auszuwählen, aber das letzte Wort beim Einkauf sollten die Eltern haben. Für die Jungen sollte man die Modelle mit lüfteten vorderen Teil kaufen, damit es zu Unfällen nicht kommt. Ein wichtiges Kriterium sind auch die praktischen Eigenschaften des Töpfchens. Es ist geeignet, platzsparendes Modell zu kaufen, damit wir es auch beim Reisen nutzen können. Wählen Sie solchen Typ aus, den man bequem in den Händen halten kann und der ohne Probleme ausgegossen werden kann.

Moderne Töpfchen, die blinzeln, leuchten oder Laute ausgeben, kann man heutzutage auf dem Markt auch kaufen. Dieses Jahr sollten sogar die Töpfchen mit einem speziellen Gerät, das dem populären iPad ähnelt, auf dem Markt erscheinen. Die Aufgabe der sogenannten iPotts ist die Kinder auf dem Töpfchen so lange wie möglich zu halten. Dem entspricht auch die Ausrüstung – farbiges Design, feste Deckung des Monitors und geeignete Applikationen. Manchen Eltern gefallen diese modernen Errungenschaften, aber es ist auch wahr, dass einige Kinder vor den Lauten und der Musik Angst haben können. Das verursacht selbstverständlich andere Probleme. Man muss dann das erschrockene Kind noch ein paar Tage oder Wochen überzeugen, damit es sich auf normales Töpfchen setzt. Eine wichtige Tatsache ist auch, dass ein solches Töpfchen, das verschiedene Effekte anbietet, danach die Probleme mit der gewöhnlichen Toilette verursachen kann, obwohl es das Kind mögen kann. Die Toilette bietet nämlich keine Lichte oder Fanfahren an. Das klassische Töpfchen wäre also aus dieser Ansicht besser. 

Tipps für schnelles und besseres Lernen

  • Seien Sie gründlich, wählen Sie einen bestimmten Tag, in dem Sie ihres Kind zum ersten Mal aufs Töpfchen setzen.
  • Ziehen Sie dem Kind solche Kleidung an, die schnelles Ausziehen ermöglicht. Das Ausziehen vor dem Urinieren ist auch eine wichtige Tätigkeit, die das Kind beherrschen sollte.
  • Fangen Sie mit dem Lernen am Morgen an, nie am Nachmittag oder am Abend.
  • Setzen sie das Kind aufs Töpfchen jedes Mal, wenn Sie sehen, dass das Kind Notdurft verrichten will. Falls Sie das nicht erkennen, wählen Sie zweistündigenIntervalle aus.
  • Das Sitzen auf dem Töpfchen sollte nicht länger als ein paar Minuten dauern.
  • Wenn sich das Kind für den Inhalt des Töpfchens interessiert, ist es natürlich, man sollte das Kind nicht rüffeln oder ärgerlich sein.
  • Es wird auch empfohlen, dem Kind alles zu erklären, zum Beispiel mit der Hilfe von Plüschtieren oder Puppen, die wir aufs Töpfchen zur Illustration setzen.
  • Vergessen Sie nicht auf hygienische Gewohnheiten, wie den Popo sauber zu machen und Hände zu waschen.
  • Perfekte Beherrschung dieser Aktivität dauert gewöhnlich gegen drei Monate.
  • Leiden Sie nicht unter dem Stress, aufs Töpfchen zu gehen lernt früher oder später jedes gesundes Kind


Störungen infolge des Drucks

Fotolia_41059097_XSDas Kind hat gelernt aufs Töpfchen zu gehen, aber später fängt es an, sich wieder zu benetzen. In solchem Fall müssen Sie wieder die Windel benutzen und mit dem Lernen wieder in dem Moment anfangen, wenn das Kind schon vorbereitet ist. Für die Abschätzung des richtigen Moments benutzen Sie ihre Intuition und Empfindlichkeit. Das Kind kann wegen des Drucks sehr unangenehme obsessive Störung haben. Die Störung kann sich auch im höheren Alter erscheinen und man nennt sie Syndrom der überaktiven Blase. Das ist mit dem ständigen Bedürfnis nach dem Urinieren verbunden, vor allem wenn man unter Stress leidet, wie zum Beispiel vor einem Test, vor einer Prüfung oder in der Arbeit.

Das Kind benetzt sich immer wieder

Den Anspruch auf einen Unfall mit dem Benetzen haben die Kinder bis zum vierten oder fünften Jahr. Mehr als 10% der Kinder benetzen sich in der Nacht noch zwischen dem zweiten und vierten Jahr. Meistens ist der Grund dafür die Unfähigkeit der Nieren sich zu kontrollieren, geringere Kapazität der Harnblase und ausreichende Kontrolle und Koordination ihrer Entleerung. Solche Probleme sollte man nicht unterschätzen und einen Pädiater konsultieren.

Das Bettnässen der Kinder muss man nach ihrem fünften Jahr lösen. Dem Bettnässen kann man aber teilweise durch richtige Trinkgewohnheiten und regelmäßige Entleerung vorbeugen. 

Enuresis – Einnässen im Schlaf 

Enuresis ist die Störung der Fähigkeit den Urin zu halten bei den Personen, die schon fähig sein sollten, ihr Urinieren zu kontrollieren. Dieses Problem ist gewöhnlich weder mit einer psychologischen oder psychiatrischen Erkrankung, noch mit einer funktionellen oder anatomischen Störung der Harnblase verbunden. Solche Störungen sind aber oft für die Eltern und die Kinder unangenehm und können zu Minderwertigkeitsgefühlen führen.

Die Heilung besteht in der Behandlung der Trinkgewohnheiten. Auch die pharmakologische Heilung wird manchmal benutzt.

Die nicht geheilte Enuresis ist die Ursache der psychischen Probleme des Kindes. Das Selbstbewusstsein des Kindes wird negativ beeinflusst, denn das Bettnässen ist mit Schuld- und Schamgefühlen und Verlust der Selbstachtung begleitet.

Über solche Kinder lachen leider oft ihre Altersgenossen. Das führt dazu, dass sie sich von der Gesellschaft isolieren und unter anderen Leuten oder ihren eigenen Geschwistern Bedenken fühlen. Der Angst vor Unannehmlichkeiten führt dazu, dass sie an keinen Ausflügen, Sommerlagern oder Freiluftklassen teilnehmen.

Zur Heilung der Enuresis muss man also aktiv kommen und die Heilung so früh wie möglich nach der Entdeckung der Störungen anzufangen.



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