Wie kann man Astralreisen lernen?

Astralreisen ist eine der Formen von OBE (out of body experience = außerkörperliche Erfahrung). So ein Erlebnis geht im menschlichen Gehirn vor und es kommt dabei zur Trennung des „Astralkörpers" von dem physischen Körper. Diese Erscheinung wird in verschiedenen Zeiten, Gebieten und Kulturen, bei Menschen verschiedenen Alters und sozialen Hintergrundes beschrieben. Kurz und gut ist das Astralreisen keinerlei Vorrecht einer bestimmten Gruppe von Menschen – es kann fast von jedem Menschen erlebt werden.

Was ist Astralreisen?

Das Astralreisen beruht auf der Tatsache, dass jeder Mensch sowohl den physischen, als auch den astralen Körper hat, den man mit dem eigenen Willen von der Körperhöhle trennen kann. Diese zwei Körper sind mit einem gewissen Faden (der als Silberschnur bezeichnet wird) verbunden, der einen Weg zurück in „unseren Raum und unsere Zeit" darstellt.

Obwohl das Astralreisen eine Erscheinung ist, mit der sich schon viele Experten beschäftigt haben, die dabei auch die modernsten Forschungsmethoden benutzt haben, ist es noch niemandem gelungen, es zu klären. Es steht jedoch fest, dass das Astralreisen dank verschiedenen Meditationstechniken jeder erleben kann – und nicht nur das. Man kann im Rahmen dieses Erlebnisses die Situation ganz beherrschen und das Astralreisen im Laufe der Zeit seinem eigenen Ich völlig anpassen.

Für die meisten Leute ist selbstverständlich der Gedanke besonders lockend, dass sie nicht nur ihren physischen Körper verlassen und an jeden beliebigen Ort eine Astralreise unternehmen können, sondern dass sie auch fliegen, durch Wände durchgehen und ganz unbegrenzt beliebige Personen besuchen können. Das Astralreisen ist nicht durch Raum und Zeit begrenzt, es ist nur von unserem Bewusstsein und Können abhängig, sich völlig von Gedanken zu befreien, die den einzigen Störfaktor darstellen. Die eigenen Gedanken in den Griff zu bekommen – das muss jedoch lange geübt werden; und es gibt nur wenige, die über wiederholte Misserfolge hinwegkommen und durchhalten können.

Am Anfang steht hinter dem Interesse am Astralreisen jene Sehnsucht, Abenteuer zu erleben und die absolute Freiheit ohne jede Begrenzung der Körperhöhle zu erfahren, die bekannten Orte aus einer ganz neuen Perspektive beobachten zu können – und zwar auch Orte, die vom Menschen noch nicht durchforscht worden sind. Das Astralreisen bietet aber viel mehr als die Erforschung der Welt mit einer anderen Anschauung. Leute, bei denen das Astralreisen zum geläufigen Bestandteil ihres Lebens geworden ist, beschreiben ihre Erlebnisse als eine Art Weg zur ersehnten Erleuchtung.

Ist Astralreisen sicher?

Es ist sicher – und zugleich nicht. Beim Astralreisen besuchen Sie eine ganz andere Welt und nach bestimmter Erforschungszeit können Sie mit Geschöpfen kommunizieren, die dort leben. Es liegt an jedem Individuum, mit welchen Kräften es spaßen will. Genauso wie in „unserer" Welt können Sie beim Astralreisen sowohl die guten Geschöpfe treffen, als auch solche, die Ihnen schaden wollen. Es liegt aber nur an Ihnen, was alles Sie ihnen gestatten.

Wie kann man sich und seine Umgebung aufs Astralreisen vorbereiten?

Die Bedingungen für das Astralreisen müssen angepasst werden, damit die meisten störenden Elemente beseitigt werden. Es ist also fast notwendig:

  • einen Platz zu wählen, wo man von anderen Menschen nicht gestört wird.
  • alle störenden Gegenstände zu beseitigen (Uhren, elektrische Leitungen, glänzende Gegenstände usw.).
  • im Zimmer eine angenehme Temperatur zu sichern (ca. 22 Grad).
  • Fenster abzudunkeln, und zwar auch in den Abendstunden (wegen Straßenbeleuchtung).
  • sich auf ein bequemes Bett zu legen.
  • mindestens 2 Stunden vor dem Erlebnis nicht zu essen.

Astralreisen – erste Erfahrungen

1.    Lernen Sie zu relaxen

Der wichtigste Erfolgsfaktor beim Astralreisen ist die richtige Relaxation. Man muss ganz entspannt sein, was z.B. bei einer Krankheit, mit vollem oder auch leerem Magen nicht gelingt. Zu einer vollkommenen Relaxation trägt es auch bei, richtig zu atmen zu lernen. Versuchen Sie, sich nur auf die Atmung zu konzentrieren. Auch wenn Sie danach das Astralreisen nicht erleben würden, geht es um eine sehr beruhigende Relaxationsart. Es schadet auch nicht, z.B. Joga zu probieren.

2.    Seien Sie geduldig

Legen Sie sich auf den Rücken, mit Händen längs des Körpers und atmen Sie für eine Weile, nichts anderes. Allmählich stellen Sie sich vor, wie sich Ihr „Astralkörper" sehr langsam von dem physischen Körper trennt und nach oben emporsteigt. Dieser Schritt kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, denn es gibt viele störende Einflüsse. Am Anfang muss es ohne Übung auch nicht gelingen, sich richtig zu entspannen. Lassen Sie sich mit vielen vergeblichen Versuchen nicht anöden, die auch diejenige erleben mussten, für die das Astralreisen heute zum geläufigen Bestandteil ihres Lebens gehört.

3.    Bewahren Sie die Ruhe

Sobald Sie im Zustand der Vollentspannung aufhören, Ihren Körper zu spüren, kommt der nächste Schritt. Sie müssen alle Gedanken loswerden, auch wenn es viele kommen. Den Augenblick, in dem Sie den physischen Körper verlassen können, erkennen Sie selbst. Manche Leute beschreiben es als Summen, andere dann als Sausen, Vibration oder ein plötzliches Gefühl der Wärme – dieser Impuls ist also ganz individuell. In der Regel kommt es dazu, dass das erste OBE-Erlebnis mit einem großen Schreck von dem unbekannten Gefühl abgeschlossen wird, wo Sie sich bewusst werden, dass Sie wach sind und Ihren eigenen physischen Körper sehen. Der Schreck führt dazu, dass Sie gleich in Ihren Körper zurückkehren, was von Zucken begleitet wird. In manchen Fällen kommt nach so einer schnellen Rückkehr noch Zittern vor. Nur das regelmäßige Training hilft dabei, diese nicht so angenehmen Gefühle vertreiben.

Wir haben Herrn René nach seiner persönlichen Erfahrung gefragt, der das Astralreisen am eigenen Leib erlebt hat.

Wie ist es Ihnen gelungen, aus dem Körper „auszureisen"? War es absichtlich oder war es ein reiner Zufall?

Ich habe mich darum jedenfalls nicht bemüht. Ich hatte immer Probleme damit, in Ruhe zu meditieren. Meine Wirbelsäule tut mir sehr weh und auch meine Gedanken können oft nicht angehalten werden – eine, wenn auch nur fünf Minuten lange Meditation zu versuchen, das ist für mich eine harte Nuss. Es ist passiert, als ich zu meinen Freunden gekommen bin, die an Slapy (Anm.: ein Stausee in der Tschechischen Republik) einen ihrer Kurse abgehalten haben – diesmal war es ein Kurs der automatischen Zeichnung. Abends habe ich mich mit meinen Freunden oft bis zum nächsten Morgen unterhalten, meistens waren wir in Ruhe, tagsüber haben wir auf den Felsen über dem Stausee ausgeruht oder haben irgendwelche Teile des Kurses absolviert. Ich war also immer in einer „aktiven Meditation", aber hauptsächlich bin ich allmählich physisch sehr ermüdet. Auch die Unausgeschlafenheit hat dabei eine gewisse Rolle gespielt. Es war diese angenehme und ausgeglichene Müdigkeit. Ich denke, dass dies der Hauptgrund war, warum es geschehen ist; mein Ego ist einfach weggegangen, das mit diesen Sachen nichts zu tun haben will. Die Müdigkeit hat auch dazu geführt, dass ich kaum Gedanken hatte und die schmerzende Wirbelsäule weniger wahrgenommen habe. Und so ist es passiert. Eines Abends sitze ich einfach im Schneidersitz mit meiner Freundin, am Feuer, es ist mir sehr angenehm. Auf einmal schießt der Gedanke durch meinen Geist, dass ich es jetzt versuchen könnte, wirklich zu meditieren, dass es diesmal vielleicht klappt. Und sobald ich daran gedacht habe, habe ich gespürt, wie ich in den „gedankenlosen" Zustand angenehm versinke. Danach ist noch der letzte Gedanke gekommen: „das ist die richtige Meditation". Ich habe Freude gespürt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, als ob ich in irgendeinem Samt verhüllt wäre, in dem Sie sich für immer wohl fühlen. Zugleich habe ich irgendwelches Prasseln in meinen Ohren gefühlt oder gehört, es hat meine Aufmerksamkeit gefesselt und ich habe die Augen geöffnet. Versuchen Sie, sich zu setzen und umzusehen. Sie sehen Ihre Hände, Beine und peripher auch Ihren Körper. Ich aber habe nichts davon gesehen.

Wie würden Sie Ihre Gefühle in dem Moment beschreiben, als Ihr „Astralkörper" außer der Körperhöhle war?

Ich enttäusche Sie wohl, aber es ist sehr schnell verlaufen. Als ich festgestellt habe, dass ich mich nicht „sehe", bin ich gleichzeitig mit der Bewusstheit erschrocken, dass ich mich wahrscheinlich außerhalb meines physischen Körpers befinde. Der Schreck hat verursacht, dass ich buchstäblich zurückgeworfen worden bin. Aber bevor ich meine Augen geöffnet habe, als ich „noch gesehen habe, dass ich mich nicht sehe", waren die Gefühle äußerst angenehm. Vielleicht waren es Gefühle eines Kindes im Mutterleib :-).

Manche Leute behaupten, bei der „Rückkehr in den Körper" ein starkes Zucken, Zittern oder sogar Todesangst empfunden zu haben. Wie war Ihre „Rückkehr"?

Ich denke, dass eben dieser Schock oder Schreck davor, was mir geschehen war, der Grund für die entsetzliche Rückkehr in den Körper war. Man könnte es exakt damit erklären, dass ich einfach unter Schock gestanden bin und deswegen so reagiert habe. Ich habe unglaublich stark gezittert und hatte das Gefühl, aus dem Kopf herauszufallen – als ob ich weggeflogen wäre, ohne je zurückkehren zu können. Davor hatte ich Angst. Einfach Angst davor, wegzufliegen und nie wieder zurückzukehren. Die Angst vor Sterben. Nach ungefähr einer halben Stunde (nur meine Einschätzung) hat sich das unglaubliche Zittern meines Körpers ein bisschen gelegt und meine Freunde haben mir ins Zimmer geholfen, damit ich mich dort ins Bett legen und schlafen konnte. Ich hatte das Gefühl, überhaupt nicht gehen zu können, ich konnte mich nicht bewegen – und als es mir gelungen ist, habe ich mich in der Annahme spontan umgesehen, dass ich jenseits meine zweite Hälfte gelassen hatte: die physische. Ich hatte einen sehr intensiven Eindruck, auf jedem zweiten Schritt anhalten zu müssen, damit mich mein Körper „einholen" konnte. Ich erkläre es mir so, dass wenn Sie Ihren Körper in aller Ruhe und fließend verlassen, müssen Sie auf dieselbe, ruhige und fließende, Weise zurückkehren. Wenn Sie „zurückgeschleudert" werden, bedeutet es, dass der Astralkörper sich nicht genau einpassen kann – es nimmt dann etwas Zeit in Anspruch, bis sich die Lage stabilisiert. Deswegen das starke Zittern. Aber dies ist nur meine Vermutung.

Möchten Sie dieses Erlebnis wiederholen?

Ehrlich gesagt, das Erlebnis, auf das ich nicht vorbereitet war, war erschütternd :-). Am zweiten Tag, als ich aufgewacht bin, hatte es schon eine gewisse Auswirkung, die ich für ein wunderschönes Geschenk halte, das mir nur für einen einzigen Tag geliehen worden ist. Wahrscheinlich war es deswegen so, weil ich dank dem Körperaustritt auf „deutlich höhere Vibrationen" gestimmt war, die im Laufe des zweiten Tages allmählich auf das ursprüngliche Niveau zurückgekehrt sind, bis ich wieder auf meinen Körper und auf die übliche Sinneswahrnehmung gestimmt war. Jedenfalls hatte ich wunderbare Erlebnisse, als ich am zweiten Tag am Programm der automatischen Zeichnung von anderen Menschen teilgenommen habe, die den Kurs besucht haben. Alle sollten Vibrationen irgendeiner Pflanze spontan zeichnen. Ich habe mit Lust ein Eichenblatt zur Hand genommen... und habe ohne weiteres meine Hand zeichnen lassen, ohne darüber nachzudenken, was ich eben tue. Jeder konnte dann aus meiner Zeichnung herauslesen, dass es sich um die „Eichenenergie" handelt – und die Frau, die mir das Blatt gegeben hatte, hat mir zu meiner Überraschung gesagt, dass ich die genaue Anzahl von Eichen dargestellt habe, unter denen sie auf einer Wiese gewählt hatte, samt genauen Abstands- und Positionsverhältnissen von den Eichen. Meine spätere „Erkundung" hat es bestätigt :-). Ich wusste auch genau, wer woran denkt. Man musste sich bloß jemanden ansehen – und plötzlich war es so, als ob ich in seinem Kopf oder Bewusstsein gewesen wäre... ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll... aber ich wusste, was er fühlt, woran er denkt, was ihm durch den Kopf schießt. So habe ich erkannt, dass das „Gedankenlesen" funktioniert. Ich habe auch die Umgebung ganz anders wahrgenommen, ich habe sie sehr klar wahrgenommen, fast als ob ich ihre Struktur geahnt hätte. Der ganze Tag war originell. Dank den behaltenen „höheren Vibrationen" konnte ich zumindest für eine Weile die Situation erleben, wo Sie zu einem wirklichen „Zauberer" oder Magier werden und Fähigkeiten erlangen, die Sie nur aus Filmen oder Büchern kennen. Ich war immer empfindungsfähig, aber das Gedankenlesen habe ich nur damals erlebt. Für einen Tag war ich ein Mensch, der außergewöhnliche Fähigkeiten hatte. Und ich stand keinesfalls unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol, ich war nicht verrückt, es war natürlich. Sollte ich so etwas wieder erleben, will ich mich darauf sicherlich besser vorbereiten und keine Angst davor haben, es wäre es wert!



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