Wie findet sich man mit Trennung ab?

dreamstimefree_1162780Eine Trennung vom Partner ist ein Lebensereignis, das offenbar jeden von uns betrifft, viele von uns auch mehrmals im Leben. Auch die schönste und größte Liebe kann einmal enden. Auf einmal sind wir allein, und es ist wohl möglich, dass wir eigentlich nicht mal wissen, was wir weiter tun sollten. Eine Beziehung zu beenden kann nämlich so schwierig sein, wie sie aufrechtzuerhalten.

Auf eine Trennung vom Partner reagiert jeder von uns anders. Das Ende einer guten Beziehung ist ein Verlust, mit dem wir uns abfinden müssen. Wir erleben Trauer, Schmerz, Leid, Zorn oder auch Rachsucht. Jede Individualität findet sich mit dieser Situation anders und nach ihrem Kopf nach ab. Manche können sogar in Alkohol, Medikamenten oder Drogen Zuflucht finden. Wir sollten aber nicht zu großen Depressionen verfallen, das Leben geht weiter und die Zeit hilft uns, auch wenn es wie ein tausendmal wiederholtes Klischee klingen mag.

Es ist jedoch wahr, dass wir in der Psychologie nur kaum Prozesse finden können, die länger dauern würden und schmerzhafter wären als eben die Partnertrennungen. Es ist gut dessen bewusst zu werden, dass unsere Vorfahren nur diejenigen sind, die imstande waren, eine Partnerbeziehung anzuknüpfen, Kinder zu zeugen und sie dann auch zu erziehen. Es überlebten nur Gene von denen, die dies schafften. Alle anderen starben aus. Dieser Evolutionsimperativ oder dieses Ausrufezeichen sind der Grund dafür, warum Trennungen so schmerzen und warum wir paarweise leben.

Vor Trennung oder Ehescheidung

Vor der eigentlichen Trennung oder Ehescheidung kommt es ebenso zu komplizierten Situationen.

  • Sie sind sich nicht sicher, ob Sie Ihren Partner verlassen oder mit ihm bleiben sollen

Erwägen Sie, wie Ihre Beziehung nun ist und was Sie davon erwarten. Erwägen Sie alle Umstände des Verharrens in der Beziehung oder der Trennung. Wie sind die Risiken des Verharrens in der Beziehung? Wie oft streiten Sie sich mit dem Partner? Halten Sie beide die Beziehungsregeln ein, die Sie vereinbarten? Stimmt die Chemie zwischen Ihnen noch? Haben Sie gemeinsame Interessen? Gibt es überhaupt eine Hoffnung, dass sich die Situation zwischen Ihnen verbessert?

  • Sie schaffen es nicht, Ihren Partner/Ihre Partnerin zu verlassen, obwohl Sie es wollen

Dass der Partner und die Partnerschaft Ihnen das Sicherheitsgefühl geben, sind die Hauptgründe, warum Sie es nicht schaffen, die Beziehung zu verlassen. Jeder von uns hält an Sicherheiten fest. Die menschliche Psyche ist nämlich so vorprogrammiert. Wir wollen das gewinnen oder das bewahren, was wir schon haben. Manchmal haben wir sogar Angst vor positiven Veränderungen, denn wir werden durch die Angst vor Unkenntnis gebremst. Davor, nicht zu wissen, was uns erwartet. Sie können von Ihrem Partner auch emotionell abhängig sein. Das ist der Grund, warum wir Angst vor dem Verlust haben und warum wir bereit sind, zu leiden. Einerseits wissen wir davon, dass uns der aktuelle Zustand überhaupt nicht passt, andererseits sind die Sicherheit und Geborgenheit des Kreises, in dem wir uns befinden, für uns eigentlich akzeptabler als eine Trennung vom Partner.

Wie kommt man aber aus so einer Situation heraus? Wenn Sie Ihren Partner wirklich verlassen wollen und wenn es sich um keine augenblickliche Laune handelt, dann fangen Sie mal an, sich an diese Veränderung zuerst in Ihrem Kopf zu gewöhnen. Schaffen Sie eine neue Realität und gewöhnen Sie sich an die Veränderung, das hilft Ihnen dabei, sich vom Partner zu lösen.

  • Emotionelle Abhängigkeit und wie man daraus herauskommt

Für die emotionelle Abhängigkeit ist es typisch, dass Ihnen Ihre eigenen Vorstellungen fehlen und Sie nur diejenigen des Partners übernehmen. Sie passen sich den Bedürfnissen und Vorstellungen des Gegenübers an. Sie haben keine eigenen Interessen, Hobbys und Freunde. Sollten Sie sich in einer solchen Lage befinden, dann ist es angebracht, neue Freunde kennen zu lernen oder die alten Freundschaften zu erneuern. Fangen Sie damit an, Sport zu treiben, kulturell zu leben, sich Ihren Hobbys zu widmen, und üben Sie diese Aktivitäten regelmäßig aus. Lernen Sie, Zeit nur sich selbst widmen, selbständig und bewusst sein. Einigen Sie sich mit Ihrem Partner über Ihre und seine Bedürfnisse und gleichen Sie die Beziehung zwischen Ihnen so aus, dass es halb zu halb ist. Machen Sie sich eine Vorstellung davon, was in einer Beziehung erwünscht ist und was nicht, und lernen Sie, Ihre Vorstellungen von der Beziehung umzusetzen. Die emotionelle Abhängigkeit ist ein ernstes Problem und es ist nicht immer einfach, es allein zu lösen. Haben Sie deshalb keine Angst davor, einen Spezialisten zu kontaktieren und Ihren Zustand mit Fachhilfe zu lösen.

  • Leben in Überzeugung

Wenn Sie Ihren bestehenden Partner verlassen, glauben Sie, dass Sie keinen anderen mehr finden? Wenn Sie von Ihrem letzten Partner betrogen wurden, wird dasselbe naturgemäß auch der nächste tun? Ist es besser mit einem Partner zu bleiben, auch wenn Sie mit ihm nicht mehr zufrieden sind, und zwar bloß den Kindern zuliebe? Diese und weitere Überzeugungen stammen von unserer Familie, von vorigen Beziehungen, Erlebnissen u.Ä. Es ist nicht einfach, eigene Überzeugungen zu ändern. Die Emotionen sind oft stärker als Logik. Versuchen Sie es, Ihre Überzeugungen auf ein Stück Papier aufzuschreiben und dann schreiben Sie das Gegenteil davon oder das, wie Ihnen die gegebene Sache gefallen würde. Sie können sich auch an einen Partnercoach wenden.

Einzelne Phasen einer Trennung vom Partner

Man macht im Laufe einer Trennung vom Partner einzelne Phasen durch und wird sich der Änderung seines Verhaltens nicht einmal bewusst. Eine große Gefahr der Trennungen besteht darin, dass sich der eine Partner nicht einmal vorstellen kann, was der andere eben erlebt und was er im gegebenen Moment fühlt. Es macht keinem Schaden, die einzelnen Trennungsphasen zu kennen.

Bei einer Trennung spielen sich die meisten Vorgänge nicht in der eigentlichen Realität ab, sondern in Erinnerungen und in der Phantasie. Eine Trennung kann zu einer unglaublich langen Angelegenheit werden und sie beginnt oft bevor der Schicksalssatz fällt, und sie endet nicht einmal mit der physischen Trennung von Partnern. Der Trennungsprozess nach einer ernsten Liebschaft kann drei bis fünf Jahre dauern.

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Trennungsphasen

1.      Latente Phase

Viele Versuche, eine Beziehung zu retten, sind eher selbstdestruktiv. Es handelt sich um eine natürliche, intuitive Reaktion, die oft gerade diejenige ist, die das Vernichtungswerk vollbringt. Nach einer gewissen Zeit sind die beiden Partner schon erschöpft und einer von ihnen beginnt damit, es in einem gewissen Moment aufzugeben. Es ist derjenige, der damit beginnt, sich in seinen Phantasien mit dem Gedanken an eine Trennung zu beschäftigen. Oft wird die Trennung eben von diesem Partner vorgeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt kommt es auch zum Verunglimpfen des realen Partners und zum Idealisieren des eventuellen Liebhabers. Es kann auch zu Situationen kommen, dass sich die Partner verschiedene Vorsätzlichkeiten antun, und wenn es zu Streitigkeiten kommt, dann ist es nur ein Beweis dafür, dass man mit dem Partner nicht mehr leben kann. Je näher die eigentliche Trennung ist und je mehr sie von dem Vorschlagenden eingestanden wird, desto unerträglicher scheint ihm das Zusammenleben mit dem Partner. Diese Erscheinung wird relative Frustration genannt.

2.      Anfangsphase

Die latente Phase verläuft hauptsächlich in Vorstellungen und in der Phantasie, und somit ist sie für den zweiten Partner praktisch unsichtbar. Der hat oft auch das Gefühl, dass nichts Besonders vor sich geht, denn die latente Phase wird oft durch geläufige alltägliche Tätigkeiten überdeckt. Eine Trennungsbekanntgabe kann also wirklich wie ein Blitz aus heiterem Himmel sein. Die Anfangsphase macht den zweiten Partner auf einmal zum sog. Beziehungsverteidiger. Der Verteidiger kann sich nicht beruhigen, seine Aktivierung und sein Adrenalinniveau steigen, weshalb er zu keiner sinnvollen Reaktion fähig ist. Seine Taten sind in so einem Moment intensiv, schusselig und wenig durchdacht.

3.      Phase der asymmetrischen Entscheinungen

Die langwierige Zeit der Manipulationen, in der sich der Verteidiger darum bemüht, den Vorschlagenden dazu zu zwingen, die Beziehung wieder aufzunehmen, führt gewöhnlich dazu, dass der Verteidiger der Beziehung ein klares Ja sagt, während der Vorschlagende ein resolutes Nein sagt. Jeder beharrt auf seiner Meinung, die Zeit der sog. asymmetrischen Entscheidungen kommt.

4.      Phantasiephase

Die wirkliche Trennung der Partner, eventuell ihr Wegziehen, bedeutet jedoch keinerlei Ende des Trennungsprozesses. Die Interaktion bewegt sich von der Ebene der Realität auf die Ebene der Phantasie und Erinnerungen. Zu dieser Zeit ist die Phantasie schlimmer als die Realität. Die Phantasie ist tückisch und der Verteidiger benimmt sich in diesem Moment dem fiktiven Menschen genauso wie einem realen Menschen gegenüber und bittet ihn um Rückkehr oder darum, ihn in Ruhe zu lassen. Aber nichts davon macht dem Fantasiemenschen leider etwas aus.

5.      Paradoxe Phase

Nachdem der Verteidiger alle seine Versuche ausschöpfte, die Beziehung zu retten, gerät er in eine Depression und findet sich mit dem definitiven Ende ab. Dank der physischen Trennung weiß der Vorschlagende nichts von dem Zustand des Verteidigers und wartet immer darauf, womit der Verteidiger kommt und was er wieder erdenkt. Somit ist er mit ihm eigentlich gedankenverbunden und wenn er plötzlich kapiert, dass der Verteidiger zu ihm nicht mehr zurückkehren will, wird er häufig von einer Nostalgiewoge ergriffen. Auf einmal ist es paradoxerweise eben der Trennungsvorschlagende, der ganz unerwartet nach einer nochmaligen Annäherung und Fortsetzung der Beziehung strebt. Die paradoxe Phase stellt die zweite Chance dar, die Beziehung wieder aufzunehmen. Die paradoxe Phase kommt eben dann, wenn Sie darauf eigentlich nicht mehr stehen. Vor allem narzisstische Menschen werden von der paradoxen Phase überrascht.

Schlussphasen und Halbbeziehungen

Je nachdem, wie Menschen mit der paradoxen Phase umgehen, tritt entweder eine Fortsetzung der Trennung oder Beziehung ein. Es besteht immer Möglichkeit, die Beziehung wieder aufzunehmen, oder es kommt zum vollkommenen Ende der Beziehung. Die schlimmste Variante ist ein Im-Zyklus-Bleiben. Die unendliche Unentschlossenheit, Schwankung und das Balgen enden üblicherweise mit einem verbissenen Hass. Die größte Gefahr für die Zukunft der Partner ist das Anknüpfen von sog. Halbbeziehungen. Diese provisorischen Beziehungen haben oft eine unvorhersehbare Entwicklung. Sie führen entweder dazu, dass wir nicht imstande sind, eine wirkliche ernste und langfristige Beziehung anzuknüpfen, oder dazu, dass eine der Parteien früher oder später versucht, aus einer provisorischen Beziehung eine langfristige zu machen.

Fünf Trauerparaphrasen nach dem Modell von Elizabeth Kübler-Ross

Eine Trennung vom Partner, der in unserem Leben eine wichtige Stellung hatte, müssen wir betrauern und durchleben. Wir werden uns bewusst, inwieweit unsere Welt von Außentatsachen abhängig ist, und wir können bei uns fünf Trauerparaphrasen beobachten:

1.  Leugnung

Das ist keine Trennung, es ist bloß ein Missverständnis.

2.  Zorn, Selbstmitleid, Aggression

Wie konnte er/sie mir das nur antun, nach alledem?

Warum passiert mir das?

3.  Verhandlung

Wenn ich mich ändere, kehrt er/sie zurück zu mir…

4.  Depression

Es ist weg, er/sie hat schon einen anderen/eine andere, er/sie interessiert sich für mich nicht mehr.

Ich kann mich nicht wieder verlieben, kein anderer macht mir Spaß.

5.  Abfinden

Weinen Sie nicht, weil es vorbei ist, freuen Sie sich, dass Sie es erlebten.

Wie findet man sich mit einer Trennung ab

  • Werden Sie die imaginäre Gestalt Ihres Ehemaligen/Ihrer Ehemaligen los

Nach einer Trennung lebt Ihr ehemaliger Partner in Ihrem Gemüt mit seinem eigenen Leben weiter. Er wird zu einer Phantasiegestalt, die uns kurzfristig von Leerheits- und Nichtigkeitsgefühle befreien kann. Wir führen mit ihr/ihm erfundene Gespräche, wir spielen die Varianten von den Schlüsselsituationen in unserem Kopf ab, wir denken an ihn/sie bei Masturbation oder bei intimen Momenten mit einem anderen Partner. So eine imaginäre Gestalt ist sehr gefährlich, nähren Sie sie nicht, unterhalten Sie sich mit ihr nicht, fördern Sie sie nicht. Es ist bloß eine Illusion, von Ihrem durch Sehnsucht strapazierten und gequälten Gemüt geschaffen. Der reale Mensch ist nicht einmal bei weitem so wunderbar, aber nicht einmal so schrecklich, wie in Ihren Vorstellungen. Es ist kein guter Begleiter Ihrer Seele.

  • Nach einer Trennung

Wie viel Sie unter dem Gefühl unglücklicher Liebe leiden werden, hängt vor allem von dem Charakter des jeweiligen Menschen ab. Eine Erfahrung mit Eltern in früher Kindheit formt unsere Erwartung gegenüber den anderen Menschen, unterschwellig erwarten wir, dass die anderen Menschen genauso wie unsere Eltern reagieren werden. Auf Grund dieser Erwartungen bilden wir unsere Partnerbeziehungen.

Der sog. Bindetheorie nach werden drei Haupt- und Grundbeziehungsarten unterschieden: eine sichere, eine ängstliche und ambivalente, eine ausweichende.

  • Die Leute mit einer sicheren Bindung sind sehr aufgeschlossen und gesellig. Eine Trennung kann sie zwar überraschen oder schockieren, aber nach einer relativ kurzen Zeit finden Sie im Gedanken Beruhigung, in so einem Moment von ihrer Umgebung unterstützt zu werden. Nach einer Trennung verlassen sie sich also auf die Freundeshilfe.
  • Die Leute mit einer ausweichenden Bindung bemühen sich darum, in der Beziehung Abstand zu halten und die Probleme selbst zu lösen. Sie ergeben sich Beziehungen nicht ganz und erwarten keine Hilfe - sie wollen sie eigentlich nicht.
  • Die dritte Personengruppe, Leute mit einer ängstlichen und ambivalenten Bindung, leiden nach einer Trennung am meisten. Oft schon während einer Beziehung erleben Sie das Gefühl, die Liebe Ihres Partners nicht zu verdienen, und sie fühlen sich ohne seine Unterstützung unvollkommen, unvollständig. Nach einer Trennung ist er für sie schwierig, ihr - schon sowieso niedriges - Selbstvertrauen wieder zu erlangen.

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Fehler, die man nach einer Trennung lieber vermeiden sollte

1.   Eine-Nacht-Beziehungen

Eine plötzliche Selbstvertrauenssenkung nach einer Trennung vom Partner kompensieren Sie durch Verführung aller Wesen anderen Geschlechts weit und breit. Die wilde Jagd nach dem verlorenen Selbstbewusstsein schließen Sie dann mit einem Eine-Nacht-Sex ab. Solche Techtelmechtel können bei Ihnen jedoch Leerheitsgefühle hervorrufen, besonders dann, wenn Sie über eine hohe Emotionsintelligenz verfügen und Ihre Probleme nicht so einfach hinter sich werfen können.

2.   Allein zu Hause

Die Trübsale fesseln Sie an Ihre beliebte Couch zu Hause. Sobald Sie sich allein zu Hause einsperren, ertrinken Sie allmählich in Ihren Gefühlen. Durchs Analysieren aller Details Ihrer Beziehung erleben Sie alle Streite nämlich wieder. Nach ein paar Tagen werden Sie zu einer erschöpften Ruine. Es ist sicherlich ganz in Ordnung, wenn Sie nach einer Trennung ein Wochenende weit von allen Menschen verbringen, um Ihre Gedanken zu ordnen, aber sich ganze Wochen lang zu quälen, tut Ihnen keinerlei wohl.

3.   Sprung in eine andere Beziehung

Sie versuchen, den plötzlich entstandenen Riss auszufüllen, und so enden Sie in den ersten Armen, in Ihren Fang sind Sie nicht einmal verliebt, Sie wollen bloß den durch Ihren ehemaligen Partner verursachten Schmerz schnell vergessen. Die Schmerz- und Verratsgefühle wollen Sie nicht wahrhaben, aber mit einer weiteren Enttäuschung werden Sie davon umso intensiver getroffen. Denken Sie daran, dass Sie vor Einsamkeit fliehen, vielleicht werden Sie von der Sucht danach getrieben, Ihrem ehemaligen Partner zu zeigen, wie schnell Sie einen Ersatz für ihn finden können. Das erforderliche Behagen und Selbstbewusstsein erlangen Sie jedoch eher dadurch, die gewonnene Zeit sinnvoller auszunutzen, Sie können sich zum Beispiel in einen Kurs einschreiben, für den Sie sich schon seit langem interessieren. So gewinnen Sie Ihr Selbstvertrauen, Ihre Seelenruhe und Lebensordnung zurück.

4.   Party am jeden Abend

Wenn Sie ein paarmal mit Ihren Freunden rausgehen, ist noch nichts Schlimmes daran, sollte aber Ihr „Partyrhythmus“ immer intensiver werden, dann merken Sie auf. So ein Lebensstil bestärkt Ihre Überzeugung, dass das Leben ein einziges schwarzes Loch ist und es keinen Sinn macht, sich um etwas zu bemühen. Auch Ihr allgemeiner Zustand wird bald wohl sehr jämmerlich und es können auch Arbeitsprobleme dazukommen.

5.   Rückkehrüberlegungen, Locken des Partners zur Rückkehr

Eine Trennung ist ein drastischer Wandel in Leben von beiden Partnern. Sie kehren zueinander zurück und Sie versuchen Sie es wieder, um die Zeit der Leerheit und Schwere zu überbrücken, die Sie betrafen. Eine unaufhörliche Wiederholung von Trennungen und neuen Anfängen stumpft Sie im Laufe der Zeit ab. Sie verbittern inzwischen und der Trennungsschmerz wird dadurch nur vertieft.

Wie findet sich man mit überdauernden Gefühlen nach Trennung ab

Es ist notwendig, dass Sie sich in dieser Zeit um sich selbst gut kümmern. Essen Sie gesund und regelmäßig und gönnen Sie sich auch genug Schlaf, obgleich es Ihnen am Anfang unmöglich scheint. Versuchen Sie, jeden Tag zumindest eine positive Sache zu finden und loben Sie sich selbst für jeden geschafften Tag, zum Beispiel mit einem neuen Kleidungsstück, kleinen Geschenk, heißen Bad, beliebten Essen usw. Es ist ein weiterer Schritt zur Genesung, sie gelangen dadurch weiter. Es werden selbstverständlich auch Tage kommen, an denen Sie sich mies fühlen werden, und vielleicht werden Sie das Gefühl haben, aus Ihrem Bett nicht einmal aufstehen zu können, aber Sie schaffen das. Es werden auch Perioden kommen, in denen Sie das Gefühl haben werden, dass alles schon hinter Ihnen ist, und am nächsten Tag werden Sie wieder am Anfang sein. Es ist üblich und normal. Haben Sie es sich nicht übel, diese Gefühle zu erleben. Im Laufe der Zeit passiert es immer weniger und diese negativen Gefühle werden immer weniger intensiv. Die Zeit ist nämlich der beste Arzt, was gebrochene Herzen betrifft.

Was hilft Ihnen gegen „gebrochenes Herz“? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in der Diskussion unter dem Artikel mit.

 



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