Sex nach Ayurveda

Außer Schlaf und Essen gehört Sex zu den Hauptpfeilern eines gesunden Lebens und sollte deshalb nicht unterschätzt werden. Ayurveda betrachtet Sex, im Gegenteil zu verschiedenen Sekten und Religionsströmungen, nicht puritanisch und unterschätzt nicht einmal seine Bedeutung.

Schon in den alten Ayurveda-Schriften erfahren wir, dass die geschlechtliche Vereinigung für einen heiligen Akt gehalten wurde. Gesunder Sex ist das, was Anhäufung von kreativer Energie verursacht. Unbefriedigte sexuelle Begierde führt im Gegenteil zu Krankheiten. Regelmäßiger Sex fördert sowohl die Gesundheit der Frau, als auch die des Mannes, hält Geschlechtsorgane gesund und beeinflusst positiv die Fruchtbarkeit.

Sexuelle Kraft

Die Kraft, die die sexuelle Aktivität der Männer und Frauen beeinflusst, wird in Ayurveda APANA-VATA genannt. Sie hat im Beckenbereich ihren Sitz, bei Männern regelt sie die Spermienbewegung und beeinflusst die sexuelle Begierde, bei Frauen stimuliert sie die Ovulation, regelt die Menstruation und Geburt. Diese Kraft hat Einfluss auch auf die Ausscheidung. Bei einem Geschlechtsverkehr wird die männliche und weibliche APANA-VATA verbunden und es kommt zur Befruchtung. Wenn jemand eine schwache Apana hat, kommt es zur Befruchtung nicht. Sex, Menstruation und Ovulation sind für Frauen schmerzhaft, bei Männern kommt es zum vorzeitigen Samenerguss und zu Erektionsstörungen. Bei einer starken Apana hat man einen starken sexuellen Appetit. Die Apana-Vata sollte immer im Gleichgewicht sein.

Geeignete Zeit und Umgebung

Die beste Zeit für Sex nach Ayurveda stellt die Vollmondzeit dar, am besten nach 23. Uhr und frühestens 2 Stunden nach einem Essen. Zum Essen werden leichte süße Gerichte empfohlen, eine angenehme Atmosphäre schaffen Sie mit feiner Musik, Kerzen und Blüten. Ein Bad und schöne Unterwäsche sollten nicht fehlen. Der Ayurveda unterscheidet 84 Grundliebespositionen, für Befruchtung ist die Missionarsstellung am besten. Zur Vereinigung sollte es ohne Zweifel kommen, damit die beiden Partner sich dem Vergnügungsgefühl von der gegenseitigen Befriedigung völlig ergeben können. Die Energien beim Sex sollen ausgeglichen werden, Frauen und Männer sollten in demselben Maße geben und bekommen, damit sie sich gegenseitig befriedigen. Wenn es einem Mann nicht gelingt, seine Partnerin zu befriedigen, ist meistens er selbst daran schuldig. Der Ayurveda besagt, dass das beste Aphrodisiakum für einen Mann mit sexuellen Problemen die richtige Partnerin ist.

Wie oft soll man Sex haben?

Bei einem Orgasmus geht viele lebenswichtige Energie namens Ojas verloren, die sich in Geschlechtsgeweben bildet. Ojas können wir mit Immunität vergleichen, sie entsteht jedoch aus dem Geschlechtsgewebe. Wer genug Ojas hat, wird kaum krank. Ein Mangel an Ojas führt zu Unfruchtbarkeit, Schmerzen beim Sex, schwacher Libido, Angst vor Sex, Impotenz, Ovulationsverlust und einer kleinen Anzahl von Spermien.

Auch die Aura (eine energetische Körperhülle), die uns vor negativen Vibrationen aus der Umgebung schützt, ist nach Sex geschwächt und gestört. Sex sollte deshalb nicht zu häufig sein. Die Empfehlungen unterscheiden sich je nach den Konstitutionstypen (Vata, Kapha, Pitta). Allgemein wird Sex durchschnittlich 3x pro Woche empfohlen, weniger im Sommer, mehr im Winter. Lassen Sie ihn bei einer Krankheit, Menstruation, in Regenerations- und Entgiftungszeit aus. Auf sich selbst gerichteter, obsessiver Sex und Masturbation befriedigen bloß das Ego, schwächen die Aura und rufen ein Unsicherheitsgefühl hervor.

Regeneration nach Sex

Nach dem Sex sollte man nach Ayurveda urinieren gehen und mit Warmwasser duschen. Danach ist es gut, Mandelmilch mit Gewürz zu trinken, die die Geschlechtsorgane schon in einem Tag regeneriert, sonst dauert die Regeneration der Geschlechtsgewebe 35 Tage.

MANDELMILCH - REZEPT:

10 Mandeln, eine Prise Kardamom und Ingwer oder eine Prise Muskatnuss und Safran, 1 Glas Milch (Kuh-, Soja-, Reismilch), 1 Teelöffel ghi (ausgelassene Butter), 1 Teelöffel Naturzucker

Die Mandeln werden abgebrüht, geschält, mäßig gerostet und gerieben oder zerhackt. Sie werden in eine Tasse gelegt und mit Milch mit einer Temperatur von 80 Grad übergossen. Es werden Gewürz und Zucker zugegeben, alles wird gerührt oder gemixt und ausgetrunken. Sie können auch einen Vorrat an Mandeln vorbereiten.

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