Prana-Nahrung oder auch Breatharianismus - Lebensstil, der einen sehr festen Willen verlangt

Fotolia_24633523_XSPrana-Nahrung wird manchmal auch als Lichtnahrung bezeichnet. Es handelt sich um ein Phänomen des Lebens aus Prana, bei dem man auch auf physische Nahrung verzichtet, so wie wir sie kennen. Breatharianismus wird immer populärer, und zwar auch in der Tschechischen Republik. Es ist einer der Wege zur neuen Zukunft, zum neuen Denken und zur neuen Wahrnehmung der Welt und Existenz darin.

Der Breatharianismus ist eine Lebensweise, in deren Rahmen wir keine Lebensmittel zu sich nehmen. Sie sind vom Essen nicht abhängig, Sie leben aus Prana und aus dem Licht, deshalb „Prana-Nahrung“. Für die Wissenschaft ist das Wesen dieses Phänomens unbegreiflich und deshalb nicht akzeptabel. Es gibt unter uns aber viele Leute, die beweisen möchten, dass so eine Lebensweise möglich ist und dass es sich um eine einmalige Realität handelt.

Prana-Nahrung ist ein schon seit tausend Jahren bekanntes Phänomen. Früher war diese Lebensweise jedoch ein Privileg von ein paar Jogis, heute drängt sie aber immer mehr in den Vordergrund des Interesses.

Eine einfache Anleitung, wie man mit Prana-Nahrung umgehen soll, gibt es nicht. Es ist ein langer und nie endender Weg der Selbstentwicklung und des Selbstvervollkommnens.

Die Hauptvorteile des Breatharianismus sind eine Gesamtvereinfachung des Lebens, die es transparenter macht oder eine geistige Erhebung des Individuums bis zum Durchdringen ins Wesen des Universums. Des Weiteren können Sie damit die Krankheiten loswerden, mehr Zeit und klareres Denken gewinnen und Intuition fördern. Das Grundlehrbuch für alle, die auf die Prana-Nahrung umstellen wollen, ist das Buch Das Yoga der Lichtnahrung von Joachim M. Werdin.

Ohne ein lang geübtes anständiges Fasten und eine grundsätzliche Änderung der Denkweise gelangt aber zum Breatharianisums wahrscheinlich keiner. Es ist ein schwieriger Weg, aber den Befürwortern des Breatharianismus nach auch eine große Hoffnung für ein friedliches Leben der Menschheit.

Vitarian-Nahrung

Im Rahmen einer Umstellung auf den Breatharianismus wird, was die Nahrung als solche betrifft, zuerst eine Umstellung auf Vitarian-Nahrung empfohlen. Vitarianismus ist eine andere Bezeichnung für „raw vegan“ - eine Nahrungsrichtung, die vegetarische Rohkost ohne Wärmeaufbereitung. Die Grundlage des Essens und der Gerichte stellen dann rohes Obst und Gemüse, Nüsse, Samen, Keime und auch Olivenöl-Jungfernöl. Aus Nahrung werden Fleisch, Milchprodukte, Milch, Getreide, mit ein paar Ausnahmen auch Hülsenfrüchte, Honig und raffinierte Zuckersorten völlig ausgeschlossen. Gründe für die Umstellung auf Vitarian-Nahrung können unterschiedlich sein. Einer der Gründe ist zum Beispiel die Mühe um eine Rückkehr zur Natur und zum natürlichen Sein. Gesundheitsprobleme können großteils durch unsere Zivilisationslebensweise verursacht werden, die für Menschen nicht natürlich ist. Durch eine Anpassung der Essgewohnheiten bemühen sich diese Leute um eine Rückkehr zur natürlichen Ordnung, die uns von Natur gegeben worden ist.

Lebensmittel werden nicht zubereitet und werden in der Form gegessen, in der sie zu uns aus der Natur kamen. Durch Aufheizen der Lebensmittel auf höhere Temperaturen werden außerdem Enzyme vernichtet, die in Lebensmitteln normalerweise enthalten sind. Diese Enzyme sind in Lebensmitteln geläufig vorhanden und ermöglichen uns ein einfaches Verdauen von Lebensmitteln - wenn wir diese Enzyme durch Wärmeaufbereitung beseitigen, dann muss sie unser Körper selbst erzeugen, was zur Belastung des Organismus führt. Die Vitarianer glauben an Fähigkeiten unseres Organismus, sich selbst über seine Bedürfnisse zu entscheiden, und richten sich deswegen nicht nach verschiedenen Tabellen oder Regeln.

Den ersten Schritt bei der Umstellung auf eine andere Nahrungsart stellt die Entgiftung des Organismus dar. Diese Entgiftung kann sich aber auch durch unangenehme Zustände, eine allgemeine Schwäche, Ausschläge, Schwindel oder auch Depressionen äußern. Die größte Schwierigkeit bei der Umstellung auf Vitarian-Nahrung ist die psychische Abhängigkeit vom in Wärme zubereiteten Essen. Es handelt sich um unsere angeeigneten Gewohnheiten, meistens ist es schwierig, Abhängigkeit vom Gebäck loszuwerden. Es ist deshalb ratsam, diese Umstellung nicht auf einmal vorzunehmen, sondern unseren Körper an die neuen Gewohnheiten gewöhnen zu lassen.

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Breatharianismus

Breatharianismus ist eine Richtung, die auf der Behauptung basiert, dass die Leute zum Leben kein Essen (manchen Meinungen nach sogar auch keine Getränke) brauchen. Dieser Lehre nach sollten Menschen ausschließlich von Prana oder Sonnenstrahlung leben.

Eine ähnliche Richtung gibt es auch im Rahmen des Christentums, der sog. Inedia nach muss man nichts anderes als Eucharistie essen und trinken.

Leute, die unabhängig von Essen leben, werden als Breatharianer, Solarianer, Waterianer oder Pranarianer bezeichnet. Üblicherweise stellen sie zuerst auf vegetarische Nahrung um, dann auf Vitarian- und Liquida-Nahrung, was bloße Einnahme von Gemüse- und Obstsäften bedeutet. Allein durchs Ausschließen gekochter Nahrung wird ein Selbstreinigungsmechanismus im Körper in Gang gesetzt. Der Organismus wird von Schadstoffen und Toxinen entgiftet, die den Körper jahrelang verstopften. Diese Umstellung ist für viele Leute nicht besonders einfach, wir sind an unsere bewährte Nahrungsart gewohnt, diese Nahrung ist jedoch tot, ohne Energie.

Die Breatharianer sind davon überzeugt, dass sie physische Nahrung zu ihrem Leben nicht einnehmen müssen, ihnen reicht die kosmische Energie - Prana und die Energie der Sonne, Erde und Natur. Im Gegensatz zu Konsumenten der physischen Nahrung erfreuen sich die bekannten Breatharianer voller Gesundheit und fühlen sich mit ihrem eigenen Leben zufrieden. Ihre Geisteskräfte werden überdies vervielfacht und ihr Bewusstsein und ihre Wahrnehmungsgrenze werden breiter. Der Breatharianismus betrifft aber nicht nur das „Essen“, es geht um eine allgemeine Persönlichkeitsänderung, eine Änderung der Weltanschauung - man kann auf diese Weise eben Abhängigkeiten loswerden und somit eine ungeahnte Freiheit erlangen.

Jeder kann Breatharianer werden. Der Umstellung auf Prana-Nahrung geht meistens eine zweijährige Vorbereitung voran. Der ganze Umstellungszyklus wird mit einem 21 Tage langen Zyklus abgeschlossen, im dessen Laufe man auf physische Kost verzichtet und seine eigenen Zellen davon „überzeugt“, dass er kein Essen braucht. Damit es gut läuft, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Sollten diese Bedingungen nicht gehalten werden, kann ein Mensch auch sterben.

Eine erfolgreiche Umstellung ohne Vorbereitungsphasen auf diese Lebensweise ist zwar möglich, aber nur wenig wahrscheinlich

Eines der Probleme, die am Erreichen des vollen Breatharian-Zustandes hindern, muss nicht unbedingt Hunger oder Unfähigkeit sein, ohne Nahrung zu leben, sondern die sensorische Geschmacksdeprivation.

Fotolia_48279185_XSWas ist eigentlich Prana?

Prana ist ein Wort aus Sanskrit und bedeutet „Atem“. Die Wurzel des Wortes -pra- fasst das Wesen des Strömens oder Füllens. Dem Hinduismus nach ist Prana ein allgegenwärtiger Inhalt und stellt alle Ströme von vitalen Energien dar. Energien strömen durch den menschlichen Körper und beeinflussen Psyche und auch den physischen Zustand des Körpers. Prana ist deshalb etwas wie grundlegende Lebensenergie, die jeder Organismus braucht, um überhaupt leben zu können. Prana ist eine Lebenskraft, die alles durchdringt und überall ist, sie kann sowohl dynamisch, als auch statisch sein. Man gewinnt sie durch Atmen, Nahrung, Luft, Sonne und auf andere Weisen.

Leben ohne Nahrung - Wahrheit oder Betrug?

Breatharianismus ist mit einer sehr fortgeschrittenen Methode der Energie-Wirtschaft bei Menschen verbunden. Leute, die zu ihrem Leben kein Essen brauchen, behaupten, dass sie von Prana oder von der Sonne leben. Der Breatharianismus war in der Vergangenheit ein Privileg und Ergebnis der geistigen Praxis von Asketen des Morgenlandes, heutzutage handelt es sich um eine relativ populäre Lehre. Für diese Lebenseinstellung interessieren sich heute Menschen von allen Kontinenten. Der Breatharianismus wird aber zugleich zur Zielscheibe der Kritik und der kritischen Einsichten auf Möglichkeiten einer solchen Lebensweise, die von einem Menschen über einen längeren Zeitraum praktiziert wird.

Die zeitgenössischen Wissenschaftstheorien aus dem Bereich Nahrung und Nahrungsrichtungen setzen eindeutig voraus, dass Menschen, die diese Lebensweise dauerhaft ausüben würden, an Hunger oder Dehydratation sterben müssten. Menschen, die sich für Breatharianer halten, praktizieren diese Techniken nur selten unter ärztlicher oder anderer Aufsicht, weswegen Beweise vom Einhalten des Fasten-Lebens praktisch fehlen.

Rein wissenschaftlich gesehen führt jedes langfristiges Fasten zum Aushungern des Organismus, zur Dehydratation und schließlich zum Tode. Dem Körper fehlt es an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen, die die energetischen Quellen unseres Körpers darstellen. Obwohl sich manche Breatharianer schon ärztlichen Untersuchungen unterzogen, waren die Ergebnisse für die Wissenschaft nicht besonders überzeugend.

Es gibt aber mehrere mögliche Erklärungen dafür, wieso es möglich ist, dass der Körper auch ohne Essen auskommt. Eine davon ist die Voraussetzung, dass sich der Körper anpasst und seinen Bedarf an eingenommenen Kalorien senkt. Dieser möglichen Erklärung nach würde es sich um einen ähnlichen Prozess, den wir auch bei Tieren im Winterschlaf und in Hibernation beobachten. Es wird angenommen, dass der Körper sich nach ungefähr 30 Tagen von Fasten anpasst und dass es zur Verlangsamung des Metabolismus kommt. Die körperlichen Bedürfnisse des Menschen reduzieren sich auf Minimum und das Hungergefühl gehlt. Eine weitere mögliche Erklärung des Lebens ohne Nahrung kann Aufnehmen der Lebensenergie aus kosmischen Quellen sein. Für diese Quellen werden Sonne, Erde, Wasser, Pflanzen, Tiere und auch andere menschliche Wesen gehalten. Aus all diesen Quellen sind gerade die Sonne und Luft am stärksten. Das Wachstum der Pflanzen ist auch von der Photosynthese (und somit auch von der Sonne) abhängig - und ähnlich ist es eben bei Menschen. Auch sie nehmen wahrscheinlich die Energie der Sonne auf. Es ist wohl möglich, dass auch die menschliche Aura bei diesem Aufnahmeprozess eine gewisse Rolle spielt. Weitere Erklärungen basieren auf unterschiedlichen genetischen Dispositionen von Menschen oder auf einer dermaßen effektiven Verwertung von Energie und auf ihrem „Recycling“ im Körper, was zu einem deutlich reduzierten Bedarf an Nahrung tatsächlich führen kann.



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