Kennen Sie Mythen über Schwangerschaft? Stressen Sie sich nicht umsonst.

6848377195_5f336fa905Die Gravidität ist die Periode, die mit der Zeit der Empfängnis anfängt und mit der Zeit der Geburt endet (zugleich ist das auch die Zeit, indem die Nachkommenschaft lebensfähig außerdem der Gebärmutter ist). Der Begriff der Schwangerschaft ist nicht nur für Menschen geeignet, sondern auch für andere Säugtiere, vor allem die Primaten. Nichtsdestoweniger, für Tiere benutzt man meistens den Begriff Trächtigkeit. Die Schwangerschaft als solches dauert etwa 40 Wochen und ist in drei Zeitabschnitte geteilt, die als Trimester benannt werden.

Die Gravidität beginnt meistens mit dem Geschlechtsverkehr, wenn die männlichen Geschlechtszellen in die Gebärmutter eindringen. Die Spermien überleben im weiblichen Körper für 48 Stunden. Sie bewegen sich mit Hilfe von einer langen Geißel und sind die einzigen menschlichen Zellen mit dieser Eigenschaft. In einer Ejakulation eines gesunden Mannes gibt es von 100 bis 300 Millionen Spermien. Die Aufgabe des Spermiums ist zu einem Ei zu kommen und dann kann ein neues Leben entstehen.

Die alternativen Methoden der Befruchtung werden zusammen als assistierte Reproduktion bezeichnet. Sie werden benutzt in dem Fall, wenn man unfruchtbar ist oder wenn eine Frau ohne einen Mann befruchtet sein möchte.

Die Gravidität ist für jede Frau (bzw. Mutter) eine sehr spezifische und außergewöhnliche Epoche. Verschiedene nützliche Ratschläge werden mit vielen Mythen und Aberglauben gemischt.

  • MYTHEN ÜBER EMPFÄNGNIS

Mythos: Das Geschlecht des Kindes kann durch sexueller Position beeinflusst werden.

Realität: Das Geschlecht des Kindes wird durch entweder Chromosom X oder Chromosom Y von dem Vater kenngezeichnet. Chromosom X bestimmt, dass ein Mädchen geboren wird.  Dagegen Chromosom Y bestimmt, dass ein Junge zur Welt kommt. Es wurde bis jetzt nie beweist, dass die sexuelle Position den Geschlecht beeinflusst.


Mythos: Wenn es Ihnen misslingt, schwanger zu werden, sollen Sie eine schwangere Frau umarmen. Vielleicht hilft das und Sie kommen auch zu einem anderen Stand.

Realität: In diesem Fall kann man nur konstatieren: Glaub und dein Glaube heilt. Die innerliche Behagen und die Ruhe können zur Gravidität beitragen. 


Mythos: Sobald Sie hören auf, das Verhüttungsmittel einzunehmen, gelingt es Ihnen, schwanger zu werden. 

Realität: In der Tatsache passiert das sehr selten. Im Durchschnitt braucht das Paar etwa 100 Geschlechtsakten, damit ein Kind empfangt wird. Meistens dauert das wenigstens 6 Monate.

 

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  • MYTHEN ÜBER VERLAUF DER GRAVIDITÄT

Mythos: Je grösser Ihre Morgenübelkeiten sind, desto wahrscheinlicher ist es, das ein Mädchen geboren wird.

Realität: Die Mehrheit von Spezialisten glaubt, dass es um einen Aberglauben handelt. Nichtsdestoweniger gibt es einigen Studien, die beweisen, dass die Frauen, die an großen Morgenübelkeiten leiden, öfter ein Mädchen bekommen. Es ist aber nicht klar, was die Ursache von diesen häufigeren Übelkeiten ist. Vielleicht sind die Hormone im Stande.


Mythos: Wenn die Mutter während der Gravidität oft ein Sodbrennen hat, dann wird das Kind viele Haare haben.

Realität: Das Sodbrennen im Laufe von Gravidität ist nichts Außergewöhnliches. Der Magen ist wegen dem wachsenden Frucht nach oben verschiebt. Im Folge dessen kehren die Magensäure leichter zurück in die Speiseröhre und verursachen das Sodbrennen. Mit dem Wachsen von Haaren hat das aber nichts zu tun.


Mythos: Die schwangere Frau kann keine Katze berühren.

Realität: Dieser Mythos (und zugleich die Empfehlung) ist mit dem Risiko der Ansteckung der Toxoplasmose verbunden. Bei Menschen, besonders bei schwangeren Frauen, verursacht dieser Parasit eine ernsthafte Infektion. Eine schwangere Frau soll jedenfalls nicht mit der Katzentoilette behandeln, weil der Parasit durch den Exkrementen übertragt wird.


Mythos: Um die Gesundheit des Babys zu schützen, sollte die Mutter während der Gravidität den Sex und den Sport vermeiden.

Realität: Weder Sex, noch Sport können das Kind verletzen. Im Gegenteil, die spezifischen Übungen helfen die Mutter fit zu bleiben. Was sie aber vermeiden sollen, ist das Sporttreiben in der Hitze. Auch im Fall der Risikoschwangerschaft ist es möglich, dass der Arzt Ihnen die sexuelle Abstinenz empfiehlt. Es geht aber nur um Sonderfälle.


Mythos: Die Kilos, die während der Gravidität aufgenommen werden, verschwinden während der Geburt.

Realität: Es gibt Frauen, die während der Gravidität nur ein paar Kilos annehmen und die gleich nach der Geburt so aussehen, als sie nie schwanger seien. Die Mehrheit von Frauen aber verliert die Kilos während der Geburt nicht. Im Durchschnitt nehmen die Frauen von 11 bis 16 Kilos an, und bei der Geburt nehmen sie höchstens von 4 bis 7 Kilos ab. Den Rest müssen sie in folgenden Monaten abnehmen.


Mythos: Während der Schwangerschaft können Sie nicht die Hände aufheben (z. B. die Gardine oder die Wasche hängen), weil die Nabelschnur dem Kind um die Hals umwickeln könnte.

Realität: Es handelt sich um einen Volksaberglauben. Die Probleme mit der Nabelschnur hängen vor allem an der Länge der Nabelschnur und an der Beweglichkeit der Frucht. Das Umwickeln der Nabelschnur um den Körper der Frucht ist nur ein Zufall.


Mythos: Sie sollen zweimal so viel essen.

Realität: Es geht hier um einer sehr beliebten Behauptung. Trotzdem hat die Tatsache, dass Sie schwanger sind, nichts zu tun mit dem Fakt, dass Sie zweimal so viel essen sollen. Damit der Speiseplan der zukünftigen Mutter ausgewogen ist, empfohlen die Fachleute höchstens ein Pausenbrot zu essen, das ca. 300 Kalorien enthält.


Mythos: Anhand des Forms des Schwangerschaftsbäuchlein kann man deduzieren, ob ein Junge oder ein Mädchen geboren wird. Wenn das Bäuchlein spitz ist, dann kommt ein Junge zur Welt. Wenn es rund ist, wird es ein Mädchen sein.

Realität: Man kann darauf nicht verlassen. Die Form des Bauches hängt besonders von der Lage der Frucht in der Gebärmutter ab. Bei den Frauen, die schon mehrmals gebärt haben, ist die Gebärmutter oft nach vorne gewölbt. Diese Tatsache beeinflusst die Form des Bauches auch.

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  • MYTHEN ÜBER GEBURT

Mythos: Mann erkennt gewiss die kommende Geburt.

Realität: Diese Behauptung hört man oft auch in Schwangerschaftsberatungsstellen. Dennoch muss sie nicht wahr sein. Die Braxton – Hicksons Kontraktionen, auch als „Boten" benannt, können während des ganzen letzten Trimesters erscheinen. Manche Frauen haben sie sogar schon im zweiten Trimester erlebt. Die Intensität kann sehr ähnlich zu den echten Kontraktionen sein. Falls Sie daran leiden, können Sie entweder ins Krankenhaus vorzeitig fahren, oder im Gegenteil verbringen Sie die erste Geburtszeit zu Hause, weil Sie den Unterschied zwischen den Boten und den Kontraktionen nicht erkennen.


Mythos: Man erkennt die Geburt nachdem, dass das Fruchtwasser herauskommt.

Realität: Im Laufe der ganzen Schwangerschaft wird das Kind durch das Fruchtwasser umgegeben. Es wird gesagt, dass die Geburt anfängt im Moment, in dem der Fruchtsack zerplatzt und das Wasser herausfließt. Jedoch bei vielen Frauen fängt das Fruchtwasser durchzusickern und in diesem Fall muss es gar nicht zu dem massiven Auslauf kommen. Man kann das mit dem Urin leicht vermengen. Manche Frauen haben auch solches Erlebnis, dass das Fruchtwasser gar nicht abfließt und der Fruchtsack durch einen Arzt durchbrechen werden muss.


Mythos: Die Kontraktionen können ähnlich den Menstruationsschmerzen sein.

Realität: Dieser Vergleich gilt bei manchen Frauen, aber auf keinen Fall geht es um die Mehrheit der Frauen. Die Geburtsschmerzen können nämlich bei verschiedenen Frauen verschiedenen Verlauf und verschiedene Intensität haben. Bei manchen Frauen erscheinen die Kontraktionen und Schmerzen nur im Unterleib, andere fühlen, dass der ganze Bauch hart wird oder sogar auch starken Schmerzen im Lendenrückgrat.


Mythos: Die zweite Geburt ist immer leichter als die erste.

Realität: Diese Behauptung könnte richtig sein, aber muss nicht. Es wird gesagt, dass die zweite Geburt kürzer und leichter ist. Was aber die Schmerzhaftigkeit und die Schwierigkeit der Geburt bestimmt, ist die Größe und die Lage des Kindes. Bestimmend ist auch die Geschwindigkeit der Öffnung der Geburtswege eher als die Folge der Geburt.


Mythos: Nach dem Kaiserschnitt verläuft jede weitere Geburt nur durch Kaiserschnitt.

Realität: Zur Zeit wird in der Tschechischen Republik etwa 15% aller Geburten mit Hilfe des Kaiserschnitts durchgeführt. Es handelt sich um die häufigste Operationsgeburt. Wegen seines Risikos wird die vaginale Geburt bevorzugt. Falls die Frau zwei oder mehreren Kaiserschnitte untergegangen ist, oder falls das Kind mehr als 4 Kilos hat, dann ist die vaginale Geburt nicht möglich. In solchem Fall gibt es die Bedrohung des Durchreißens der Gebärmutter.

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  • MYTHEN ÜBER STILLEN

Mythos: Jede Frau kann stillen.

Realität: Leider ist diese Behauptung nicht richtig. Beim Stillen können verschiedene Hindernisse erscheinen, z. B. die frühere Operationen des Busens. Die andere Möglichkeit, warum man nicht stillen kann, könnte das Einnehmen von verschiedenen Medikamenten sein. Was jedoch wahr ist, dass falls möglich sollte jede Frau stillen, mindestens für einige Zeit.


Mythos: Falls der Busen nach der Geburt sich verkleinert, heißt das, dass Sie nur wenig der Muttermilch hat.

Realität: Das Verkleinern des Busens muss gar nicht heißen, dass die Frau an der Muttermilch mangelt. Nach der Geburt wird der Busen oft viel, manchmal sogar schmerzlich, mit der Muttermilch gefüllt. Während ein paar Tagen verkleinert er sich wieder zu der ursprünglichen Größe. Doch bleibt die Produktion der Milch dieselbe, in ersten Tagen nach der Geburt kann sie sogar höher sein. Auch der Mythos gilt nicht, dass die Frauen mit großem Busen besser stillen oder dass sie mehr Milch haben.


Mythos: Die Zeit des Stillens muss immer gleich sein, sonst wird das Kind verwöhnt.

Realität: Dieser Rat gilt auch nicht, trotzdem wird das empfohlen, das Baby regelmäßig zu stillen. Das häufige Stillen erhöht die Produktion von der Muttermilch und es hilft dem Kind zufrieden zu sein.


Mythos: Durch das Trinken von schwarzem Bier erhöht sich die Produktion der Muttermilch.

Realität: Die Menge der Muttermilch hängt eher mit dem Trinkplan der Mutter und mit der Menge von der Flüssigkeit an, die sie während des Tages trinkt.


Mythos: Falls die Mutter krank ist, kann sie nicht stillen.

Realität: Die Mutter kann bei fast allen Krankheiten stillen. Die Ausnahme sind die onkologische oder einige seltene Krankheiten. Die Entscheidung hängt von dem Arzt ab. Wenn die Mutter sich zu müde fühlt, oder sogar erschöpft, ist es dann besser, nicht zu stillen.


Mythos: Falls das Kind hungrig ist, dann hat es grünen Kot.

Realität: Die Kinder haben oft dünnen und grünen Kot. Wenn das Kind wirklich Hunger hat, dann der Kot braun, mit dem Schleim ist.


Mythos: Sobald das Kind die künstliche Ernährung bekommt, will es nicht mehr die Muttermilch saugen.

Realität: Die künstliche Milch wird für ältere Säuglinge abgeschmeckt, ca. ab den achten Monat. Falls es nötig ist, das Kind zu zufüttern, dann soll es mit solcher Menge sein, die Farbsättigung erregt, und nicht Überfarbsättigung. Das Kind wird deshalb satt, aber nur genau so, dass Sie Angst haben müssten, dass es bei weiterem Stillen nicht saugen will.


Mythos: Während des Stillens kann ich nicht schwanger werden.

Realität: Falls sie nicht ein anderes Baby planen, verlassen Sie an diesen feigen Rat nicht und finden Sie lieber ein anderes Mittel der Antikonzeption.

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Ratschläge und Tippen für Schwangerschaft und Geburt, die auf Grenze von Mythen sind, sind aber doch zu überlegen

  • Schwangerschaft sollte man erst nach dem dritten Monat kundgeben (also nach dem ersten Trimester), dass man es nicht beschreit.

Man kann nichts beschreien und kann die Schwangerschaft um jede Zeit kundgeben. Trotzdem ist es war, dass das erste Trimester am risikobehaftesten ist. Deshalb ist es für die zukünftigen Mütter geeignet, die frohe Neuigkeit erst danach kundzugeben, als das erste Trimester vorbei ist.

  • Während des Wochenbetts kann die Frau das Haus nicht verlassen oder draußen gehen.

Dieser Mythos ist wahrscheinlich wegen der Angst von einer Infektion entstanden. Die entzündlichen Krankheiten ohne gehörige Behandlung könnten fatale Folgen haben.

Die Schwangerschaft gehört zu den spezifischen Epochen im Leben von jeder Frau. Es ist Wahr, dass vieles passieren könnte und die Vorsicht an Ort ist. Nichtsdestoweniger sind die Schwangerschaft und die Geburt natürlichen Ereignissen. Die angenehme Erwartung, Freude und gute Laune sollen die Schwangerschaft begleiten, mehr als die Angst, Furcht oder verschiedenen Mythen.



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