Energie der Bäume kann Körper und Seele heilen

Fotolia_4759166_MWie jeder Organismus, haben auch Bäume ihre Energie. Sie können uns dabei helfen, die Energie schöpfen, sie geben uns Harmonie und Gleichgewicht zurück, sie helfen auch dabei, unseren Körper und unsere Seele heilen. Jede Baumart hat ihre spezifische Wirkung und Fähigkeit, diese Wirkung den Menschen zu übergeben. Die Energie der Bäume ist jedoch nicht für jeden bestimmt...

Geschichte der Bäume auf unserem Planeten

Ohne Pflanzen und Bäume wäre das Leben auf unserem Planeten nur kaum möglich. Die Photosynthese, die gerade dank Bäumen verlaufen kann, ist die Quelle von gesamtem Luftsauerstoff. Gehölze sind Pflanzen, deren Stiele holzig werden. Die Gehölzstiele wachsen im Gegenteil zu anderen Pflanzen nicht nur in die Weite, sondern auch in die Breite - nach innen bildet sich Holz, nach außen Bast. Die entstehenden Jahresringe sind ein Ergebnis der Kambiumtätigkeit, im Baumschnitt wechseln sich Schichten des alten Bastes und Holzes, die somit farbige Kontraste bilden. Den Jahresringen, ihren Farben, ihrer Anzahl, Farbe und Dichte kann man das Klima oder die Temperaturen der vergangenen Jahre usw. entnehmen. Bäume haben erstaunliche Wurzelsysteme, die bei vielen Arten so gewaltig sind wie ihr Wipfel über der Erde.

Die ersten Bäume in der Form, in der wir sie heute kennen, kamen in der Urzeit als große Schachtelhalme, Farne und Bärlappe vor.

Die maximale Höhe, die ein Baum erreichen kann, beträgt bis zu 120 Meter, so groß werden allerdings nur ein paar Baumarten, zum Beispiel Sequoien. Die Wellingtonien gehören überdies zu den Baumarten, die ein Alter von bis 4000 Jahren erreichen können.

Wie kann man Energie aus Bäumen schöpfen

Bevor wir an einen Baum herantreten und den Stamm mit unserem ganzen Körper umspannen, bitten wir den Baum zuerst darum, seine Energie schöpfen zu können. Wir können uns den Baum zuerst auch ansehen, ob er keine Risse und trockenen Äste hat. Wir nehmen die Energie der Bäume besser wahr, wenn es keinen Lärm rund ums uns gibt. Wenn der Stamm einen kleineren Durchmesser hat, dann verbinden wir unsere Hände, verflechten die Finger und legen auch unseren Kopf an den Stamm. Wenn es die Umstände gestatten, ist es gut, barfuß zu sein. Konzentrieren Sie sich auf die Energie des Baumes und atmen Sie tief. Um die Energie nachzufüllen, bleiben Sie so fünf bis zehn Minuten. Ihr Körper nimmt so viel Energie auf, wie viel er braucht. Nachdem Sie sich von dem Baum gelöst haben, vergessen Sie nicht, ihm für die übergebene Energie zu danken.

Heilkraft der Bäume

Heute entdecken wir die Heilkraft der Bäume wieder. Unsere Ahnen kannten sie jedoch sehr gut und sie konnten sie auch nutzen. Es gab heilige Haine von Eichen, Buchen sowie Kastanien. In diese Haine kamen kranke Menschen, um ihre Gesundheit zu fördern, und Menschen in einer schwierigen Situation lagen sich unter mächtige Äste nieder, um in einem Traum die Antworten auf ihre Fragen und Ratschläge zu bekommen, wie ihre Probleme zu lösen sind.

Einen wohltätigen Einfluss auf den Körper und die Seele hat schon der Aufenthalt in einem Wald selbst. Die alten Kelten schätzten die Natur hoch und respektierten Bäume, sie hatten sakrale Verehrung zu ihnen. Auf Grund von Eigenschaften der Bäume erarbeiteten und benutzten sie das „Baumskop", so etwas wie unser Horoskop.

Um die Energie der Bäume richtig nutzen zu können, ist es eben gut zu wissen, welche Eigenschaften und Energien die einzelnen Baumarten übergeben, was wir von ihnen erwarten können und wozu sie geeignet sind.

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KIEFER (Pinus)

Kiefer ist eine schon seit dem Mittelalter verehrte Baumart, vor allem in China und Japan hält man sie für eine Baumart, die Lebewesen und Seelen von verstorbenen Ahnen stärkt. Auch in Europa galt Kiefer als ein Symbol der Kraft, Langlebigkeit, Fruchtbarkeit und Gesundheit. Kiefer hat heilende Wirkungen, vor allem ihr Harz oder auch Pech. Heilend wirken auch ihre Knospen, ein Absud von den frischen oder getrockneten Knospen verwendet man bei Bronchitiden, Neurosen oder Rheumatismus.

Die Energie aus einer Kiefer oder in ihrer Umgebung schöpfen Sie dann, wenn Sie Ihr emotionelles Gleichgewicht wiedererlangen, Ihr Gedächtnis stärken und Ihren Intellekt schärfen möchten. In der Nähe von Kiefern werden Sie Schnupfen, Erkältung und Infektionen einfacher los.

BIRKE (Betula pendula)

Birke hat schlanke weiße Stämme und dünne Äste, schon ein Blick auf sie führt zur Beruhigung. Sie ist eine für Melancholiker geeignete Baumart, sie bringt gute Laune hervor und verjagt die Trübnis. Der Schlaf unter einer Birke wird den Menschen empfohlen, die eine durch Krankheit oder schwere Arbeit verursachte Erschöpfung spüren. Der Tee von Birkenblättern ist harntreibend und hilft Harnsteine lösen, er wirkt auch entzündungshemmend.

Das Umspannen eines Birkenstammes bringt Harmonie und Ruhe, eine allgemeine Stärkung mit sich. Birke entfaltet Intuition und Empfindungskraft.

BUCHE (Fagus sylvatica)

Die alten Slawen glaubten, dass man dort, wo es Buchen gibt, vor allen Zaubern und Magie geschützt wird. Buche wird für einen Baum der Fruchtbarkeit gehalten. Die im Herbst gesammelten Buchecker aß man, um den Organismus zu reinigen. Das frische Buchenlaub wird bei Ausschlägen im Mund gekaut, der Buchenlaubabsud wird zur Heilung von Ausschlägen benutzt.

Der Aufenthalt an einer Buche bringt die Erleichterung von Stress oder Kopfschmerzen, er kann sogar Beschwerden mit hohem Blutdruck beseitigen. Buche stärkt die Toleranz- und Abstandsfähigkeit. Wenn Sie Ihre Umgebung verstehen und mit ihr gleicher Meinung sein möchten, dann umspannen Sie eine Buche, die dabei hilft, ein Kompromiss finden.

WINTEREICHE UND SOMMEREICHE (Quercus petraea, robur)

Aus dem Rauschen dieser heiligen Bäume konnten die altgriechischen Priester die Gotteszeichen erkennen. Die Kelten und Slawen verehrten Buchen und brachten ihnen sogar Opfergeschenke. Der Schlaf im Schatten einer Buche bringt prophetische Träume. Die Buchenrinde hat entzündungshemmende Wirkungen, man benutzt sie bei Hämorrhoiden, Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden und beim Schwitzen der Füße.

Die Energie der Buche gibt Gesundheit, Kraft und Vitalität. Sollten Sie von scheinbar unlösbaren Problemen gequält werden, dann besuchen Sie eine Eiche, sie gibt Ihnen Kraft, fördert die Gedankenprozesse und Entscheidungskraft - sie sagt Ihnen die beste Lösung vor.

APFELBAUM (Malus)

Apfelbaum ist eine für die tschechischen und slowakischen Gärten typische Baumart, seine Urheimat ist Turkmenistan und der Kaukasus. In der Mythologie hat Apfel eine bedeutende Position. Er symbolisiert die weibliche sexuelle Anziehungskraft, Liebe und Fruchtbarkeit. In der Volksheilkunde wurden Äpfel zur Anregung der Liebe und zu Liebesprophezeiungen benutzt. Im Christentum ist Apfel ein Symbol der Verlockungen der irdischen Begehrlichkeit, denen Adam und Eva erlagen. Menschen glaubten in der Vergangenheit an die magische Macht des Apfelbaumes. Sie sprachen unter ihnen verschiedene Zaubersprüche und Wünsche aus. Mädchen legten Äpfel am Silvesterabend unter ihre Kissen, da sie glaubten, um die Mitternacht in einem Traum das Gesicht Ihres künftigen Mannes zu sehen.

Apfelbaum hilft dabei, den Lebensmut und die gute Laune zurückgeben, er ist ein Symbol von Fruchtbarkeit, Leben und Liebe.

TANNE (Abies)

Tanne kann auch schwere Krankheiten heilen. Sie symbolisiert Geduld, Majestät und Beständigkeit. Zur Zeit der Wintersonnenwende zierten die Kelten Tannen mit Bändern und brachten darunter die für Götter bestimmten Geschenke. Die Tannenäste gab man auch ins erste Bad eines neugeborenen Kindes, damit das Kind stark wird. Der Geist der Tanne trieb außerdem das Übel vom Kind weg. Die aus jungen Sprossen und Nadeln gewonnenen Essenzen bilden einen Bestandteil der äußerlich angewandten Mittel gegen Rheumatismus, man inhaliert sie bei schweren Atembeschwerden, sie ist ein beruhigender und stärkender Badezusatz.

Wenn Sie mit Arbeit überhäuft sind, umspannen Sie eine Tanne. Diese Baumart und ihre Energie helfen bei niedrigem Selbstbewusstsein, sie hilft Menschen, die in ständiger Eile leben, und kann auch Probleme im Sexualleben lösen. Tanne beruhigt den Menschen und stärkt seine Lebenskraft.

ROSSKASTANIE (Aesculus hippocastanum)

Die Rinde der Rosskastanie ist heilkräftig und wird zur Therapie von Hämorrhoiden und Krampfadern benutzt. Der Extrakt aus ihren Blüten oder Früchten wird zur Therapie und Linderung von rheumatischen Beschwerden benutzt, er fördert bessere Durchblutung der jeweiligen Stelle. Das Tragen einer Kastanienfrucht in der Tasche kann von Rheuma angeblich auch abhelfen. Wenn Sie ruhig und friedlich schlafen wollen, dann legen Sie ein paar Kastanien unter Ihre Matratze. Man glaubte auch daran, dass Kastanien den Menschen vor unreinen Kräften schützen können.

Kastanie ist auch in Augenblicken der Angst, Spannung oder des Stresses behilflich. Sie heilt die Seele und kann dabei helfen, das verlorene Selbstbewusstsein und die Sicherheit wiedererlangen.

LINDE (Tilia cordata/platyphyllos)

Linde wird als ein Baum der Versöhnung wahrgenommen. Schon in den alten Zeiten pflanzte man eine Linde, den Schützer des Friedens und der Ruhe, um zwei verfeindete Geschlechter zu versöhnen. Linde ist ein Baum der Liebe, sie schlichtet die zwischenmenschlichen Beziehungen und Konflikte. Die Lindenblüte wird als Mittel gegen Erkältung, Verschleimung der Atemwege und Fieber benutzt. Die Energie der Linde bringt gesunde Erholung hervor und bringt auch gefällige Atmosphäre in eine Beziehung zweier oder mehrerer Personen. Sie wird den Menschen mit übertriebener Zukunftsangst und „Schwarzsehern" empfohlen.

Linde ist ein Baum der Romantiker, sie stimuliert die Herztätigkeit, fördert Liebe, lindert den Seelenkummer, die Trauer, Qual und bessert die Erholung.

EUROPÄISCHE LÄRCHE (Larix decidua)

Lerche ist eine Selbstvertrauen stärkende Baumart, sie gibt die notwendige Energie. Aus dem Harz wird Lärchensalbe gegen Rheuma hergestellt, man kann die Salbe aber auch bei Erkältungen und Bronchitiden anwenden. Sie ist ein Symbol des neuen Anfangs, der Erneuerung und des besseren Lebens. Sie verjüngt psychisch sowie physisch. Die Lärchenrinde wird bei Bädern gegen Schwitzen und Fußgeruch benutzt.

Der Aufenthalt unter einer Lärche wird den Pessimisten wärmstens empfohlen, er gibt nämlich gute Laune und hilft dabei, komplizierte Angelegenheiten lösen. Sie fördert Geduld und Beharrlichkeit.

NUSSBAUM (Juglans)

Er taugt sehr gut zur Beruhigung, Entspannung und Meditation. Er macht es dem Menschen möglich, sich mit seinem höheren Ich zu verbinden, fördert Unabhängigkeit.

FICHTE (Picea)

Fichten verfügen über schützende Macht und werden an Häusern gepflanzt. Sie sollen vor Übel, Krankheiten, Schicksalsschlägen usw. schützen. Sie ist ein Baum der Weiblichkeit und Maternität. Der heilende Bestandteil der Fichte ist ihre Essenz, die aus ihren jungen Frühlingssprossen gewonnen wird. Die Sprossen kann man trocknen, zum Einatmen oder als Ergänzungsmittel der Kräutertees benutzen. Fichten reinigen schön die Luft. Die Energie der Fichte ist liebevoll und besänftigend.

BÄUME NACH STERNZEICHEN

  • Steinbock – Buche, Apfelbaum, Birke, Ulme
  • Wasserman – Kiefer, Ahorn, Pappel
  • Fische – Linde, Weide, Ahorn, Esche
  • Widder – Eiche, Robinie, Erle
  • Stier – Ulme, Nussbaum, Pappel
  • Zwillinge – Esche, Kastanie, Kiefer, Hainbuche
  • Krebs – Birke, Apfelbaum, Erle
  • Löwe – Pappel, Pflaumenbaum, Kiefer, Ulme
  • Jungfrau – Weide, Linde, Fichte, Erle
  • Waage – Nussbaum, Erle, Lärche, Ulme
  • Skorpion – Kastanie, Birnbaum, Nussbaum, Kirschenbaum
  • Schütze – Esche, Buche, Lärche, Hainbuche

Wie funktioniert Energie der Bäume

Das Wahrnehmen der Energie der Bäume zu entfalten, ist ein Weg von Harmonie und Frieden. Die irdische Energie schöpfen Bäume durch ihre Wurzeln, die Weltraumenergie dann durch ihre Blätter. Beide Energien werden im Stamm gemischt, zusammen mit der unikalen Energie des Baumes.

Die Energie eines Baumes wird natürlich dadurch bestimmt, in welcher Umgebung der Baum wächst und wo er sich befindet. Die Energie und Kraft der Bäume sind gewaltig und sehr nützlich. Behandeln Sie den Baum gefühlvoll und freundlich, bitten Sie immer um die Energie und danken Sie auch dafür. Bei der Übergabe der Energie kann man Zittern, Kribbeln, Windhauch, eine Zufuhr am Positiven spüren.



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