Drittes Auge hat außerordentliche Fähigkeiten. Können Sie es aktivieren?

Drittes Auge, geistiges, mystisches Auge verfügt über Fähigkeiten der außersinnlichen Wahrnehmung. Es stellt eine außerordentliche Möglichkeit der Wahrnehmung, Vorahnung, Hellsichtigkeit, Wahrsagung dar. Es handelt sich um ein Phänomen, das in der Geschichte quer über verschiedene Kulturen erwähnt wird. Das dritte Auge ist ein Auge, mit dem wir nicht sehen, sondern das durchsehen können, was wir mit unseren üblichen Augen nicht sehen können.

Der wissenschaftlichen Erklärung nach handelt es sich um die Zirbeldrüse, auch Epiphyse genannt. Dieses Organ ist unpaarig und liegt als ein Teil des Zwischenhirns in der Mitte des Gehirns. Es ist eine endokrine Drüse, die unter Anderem das Schlafhormon Melatonin produziert. Dieses Hormon beeinflusst zirkadiane Biorhythmen, Schlaf, Wachen und auch die Aktivität der Geschlechtsdrüsen.

Die Fähigkeit der außersinnlichen Wahrnehmung verbinden die alten Zivilisationen sowie die neuzeitlichen Mystiker mit der Tätigkeit und der sog. Aktivierung des dritten Auges, dessen Sitz sich an derselben Stelle befindet, wo die schon erwähnte Epiphyse liegt.

Drittes Auge kannte man schon im Alten Ägypten

Die wahrscheinlich älteste Erwähnung des dritten Auges finden wir im Alten Ägypten. Aus Ägypten kennt man das Symbol des Horusauges. Gott Hor (auch Horus) ist in der altertümlichen ägyptischen Religion ein Symbol des Licht-Finsternis-Kampfes und mahnt zur Gerechtigkeit. Der Legende nach verlor Gott Horus sein Auge (oder seine beiden Augen) beim Ringen mit dem Tyrannen Sutech (auch Seth genannt), weshalb er ein anderes Auge schöpfte, das sich direkt auf der Stirn zwischen den Augenbrauen befand. Das ermöglichte ihm anschließend das zu sehen, was den üblichen Augen verborgen blieb. Das, was sich unter der Oberfläche der Dinge und Ereignisse befindet. Das sog. Horusauge beaufsichtigte dann die religiösen Riten und Gesetze. Am meisten kennt man das Symbol des dritten Auges aus dem Hinduismus. Der Träger des dritten Auges ist hier Gott Shiva, der die oberste Weisheit, das Verständnis der Weltprinzipien und die übernatürlichen Fähigkeiten darstellt. Manchmal wird er auch Trinetrishvara genannt, was „der Herr mit drei Augen" bedeutet. Kama, Gott der Leidenschaft, wurde von dem dritten Auge Shivas verbrannt, als er Shiva in seiner Meditation zu unterbrechen versuchte.

Wenn wir weiter in die Legenden und alten Erzählungen abschweifen, dann finden wir das dritte Auge bei sagenhaften Wesen – den Kyklopen. Die Kyklopen werden auch im Alten Testament erwähnt. Sie waren hoch, groß und hatten nur ein einziges Auge in der Mitte der Stirn. Dieses Organ konnten die Wesen meisterhaft beherrschen, sie kommunizierten miteinander ausschließlich telepathisch. Erst später, unter dem Einfluss der materiellen Welt, entwickelten sich zwei Augen, die es ermöglichen, in der üblichen irdischen Welt zu sehen.

čakryDie olmekische Kultur, eine der ältesten bekannten Kulturen in Mittelamerika, stellt alle ihre Götter mit einer Furche auf der Stirn dar, es handelt sich hier wahrscheinlich auch um eine Darstellung des dritten Auges. In der wedischen Tradition wird das dritte Auge von dem sechsten Chakra repräsentiert. Es symbolisiert emotionelle Intelligenz, Intuition, intellektuelle Fähigkeiten, Erkennungsfunktionen. Dank diesem Chakra können wir die Stimme des höheren Ichs hören und verschiedene Visionen sehen. Die alten Chinesen haben das dritte Auge Himmelsauge genannt. Die Taoisten benutzen den Namen „Palast Niwan" und Philosoph Descartes definierte die Zirbeldrüse als Sitz unserer Seele. Die neuzeitlichen Gelehrten nahmen an, dass die Zirbeldrüse der Sitz der Vorstellungskraft ist und dass unsere Seele und unser Gemüt dank ihr einen Einfluss auf unseren physischen Körper haben. Ist es tatsächlich möglich, dass dieses kleine Organ inmitten unseres Gehirns ein Potenzial zum Einsehen bisher unerkannter Orte darstellt und über Fähigkeiten verfügt, die die Wissenschaft nicht so eindeutig verstehen kann?

Drittes Auge und Wissenschaft heute

Die Epiphyse oder Zirbeldrüse erfüllt eine Menge von wichtigen Funktionen, wie z.B. Beeinflussung der sexuellen Entwicklung eines Menschen, Produktion von Melatonin, Steuerung des Metabolismus und Tagesrhythmus, aber überdies entdeckte man bei ihr eben Eigenschaften, für die es kaum wissenschaftliche Erklärung gibt. Die Medizin entdeckte, dass diese Drüse außer den oben erwähnten Funktionen auch photosensitive Zellen enthält. Sie hat eine wichtige photosensitive Funktion, d.h. einen von der Wissenschaft anerkannten körperlichen Prozess. Wenn wir beide Augen entfernen und den anatomischen Vorderteil der Zirbeldrüse dem Licht aussetzen würden, wäre das Organ immer dazu fähig, auf Impulse ähnlich wie unsere Augen zu reagieren. Diese Tatsache führt manche Wissenschaftler zur Überlegung, ob die Zirbeldrüse vielleicht etwas mehr als ein verkümmertes Auge sein könnte. Es ist möglich, dass viele von bisher unverstandenen Gehirnprozessen in diesem konischen Raum ihren Sitz haben. Den Meinungen einiger Wissenschaftler nach hängt die Aktivität der Zirbeldrüse eng mit so einer psychischen Aktivität zusammen, die mit der Meditation oder erhöhten Vorstellungskraft verbunden ist. Die Zirbeldrüse ist auch für Ausscheiden des DMTs (Dimethyltryptamins) verantwortlich, das auch als die Moleküle der Seele bezeichnet wird. Das Lösen dieses Moleküls wird als einer der stärksten bekannten halluzinogenen Neurotransmitter betrachtet.

Drittes Auge – Sitz der Intuition

Intuition bedeutet Einsicht oder Einblick, sie bezeichnet die Fähigkeit schnellen Verstehens und Entscheidens, das von keiner logischen Überlegung und Entscheidung unterstützt, zugleich aber von einem Gefühl der Sicherheit und Entschlossenheit begleitet wird. Es ist die Fähigkeit, reale und auch verborgene Motive und Situationen wahrzunehmen und auszuwerten. Mit dem Öffnen des dritten Auges öffnet sich auch der Kanal der Intuition. Wenn wir diese Fähigkeit erlangen, dann müssen wir der Intuition, dem inneren Stimme gehorchen. Diese Impulse kommen im Laufe der Zeit nicht nur in Form von Blitzen und kurzen Gedanken vor, aber sie werden zu einer Überzeugung, die von Freude und von einem Gefühl des richtigen Tuns begleitet wird. Wenn es uns gelingt, die nicht funktionierenden Systeme zu beseitigen, die sich rund um uns befanden und uns an unserem Tun und unserer Handlung hinderten, dann steigert die Klarheit unseres Wissens auch unser Selbstbewusstsein und unsere Sicherheit beim Tun.

Das dritte Auge ist nicht nur der Sitz von Intuition, sondern auch von telepathischen Fähigkeiten. Mit dem Öffnen des dritten Auges erlangen wir die Möglichkeit, neue Realitäten auf der physischen und materiellen Ebene zu schaffen und die alten abzuschaffen. Mit dem Öffnen des dritten Auges erlangen und verstärken wir die Fähigkeit, für sich selbst verantwortlich zu sein. Viele Leute sind sehr verantwortungsvoll, was die anderen angeht, aber sie vergessen sich selbst. Ihre eigenen Seelen sind dann sehr unerfüllt. Jeder von uns hat das dritte Auge, aber nur wenige können es benutzen. Die Aktivierung des dritten Auges dient vor allem der eigenen geistlichen Entwicklung, es hilft uns dabei, mit unserem eigenen Leben besser zurechtzukommen, besser zu entscheiden, unsere Fähigkeiten und Intuition zu entfalten.

Ab und zu können wir erhöhter Empfindlichkeit eines Menschen gegen die Umgebung und materielle Welt begegnen. Diese Empfindlichkeit kommt durchs Tragen einer Sonnenbrille, einer Stirnlocke oder durch mit Händen verdeckten Augen zum Ausdruck. Solche Leute sind innerlich, wenn auch oft unbewusst, davon überzeugt, dass man in dieser Welt Harmonie nicht erreichen kann. Diese Leute sind verletzlich und gegenüber jeder Kritik empfindsam. Das Öffnen des dritten Auges kann Ihnen sehr helfen, zum Beispiel gerade dadurch, dass sie sich ihres eigenen Wertes und ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst werden. Dieser Menschentyp muss immer dessen versichert werden, dass mit ihm alles in Ordnung ist und dass er sich nicht mehr zu verstecken braucht.

Krankheiten und Probleme, die mit der problematischen Funktion des dritten Auges verbunden sind:

  • Kopfschmerzen und Migränen
  • Sehprobleme (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit)
  • Entzündungen der oberen Atemwege
  • Höhlenprobleme

Öffnen des dritten Auges

Zum Öffnen des dritten Auges gibt es eine Menge von Übungen und Verfahren, die von verschiedenen Philosophien und Erfahrungen ausgehen. Wir können also noch vielen anderen begegnen als nur denjenigen, die wir hier anführen. Im Großen und Ganzen soll aber jede Übung zur Unterstützung des Öffnens des dritten Auges einen positiven Einfluss auf Sie haben. Ihre geistigen Fähigkeiten und Kräfte steigern, unterstützen und bereichern. Sie zentrieren Ihre Energie und zugleich fördern Sie Ihre bessere Laune, sie treiben depressive Zustände und Stimmungen auseinander.

Übungen zur Unterstützung des Öffnens des dritten Auges

Aktivierung des dritten Auges in einer Meditation

Setzen Sie sich in Ihre beliebte Meditationsposition, eventuell legen Sie sich auf eine Unterlage. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung und beginnen Sie, langsam mit der Nase ein- und auszuatmen. Schließen Sie Ihre Augen, aber stellen Sie sich immer vor, Sie können mit den Augen auch weiter sehen. Konzentrieren Sie auf den Punkt zwei Ihrer Finger über der Nasenwurzel, zwischen den Augenbrauen (Augen immer geschlossen, die Übung wird „hinter den Augenlidern" durchgeführt). Um die Konzentration auf diesen Punkt zu fördern, berühren Sie ihn zuerst oder pressen Sie ihn mit den Fingern sanft zusammen. Sie müssen Ihre Augen leicht verdrehen, es kann etwas unangenehm sein, versuchen Sie aber, auszuhalten.

Atmen Sie tief ein und aus, halten Sie aber dabei den Atem nicht an. Versuchen Sie, in dieser Position ohne große Mühe so lange wie möglich auszuhalten. Danach lockern Sie die Augen wieder, aber öffnen Sie sie nicht gleich.

Diese Übung können Sie mehrmals an einem Tag wiederholen, Ihre geistigen Fähigkeiten und Kräfte werden so gesteigert. Es kommt zur Zentrierung der Energie und zu einer besseren Hormonwirtschaft. Diese Übung kann auch bei einer höheren psychischen Anspannung eingesetzt werden, es macht Ihnen gut und hilft auch dabei, Depressionen und schlechte Launen auseinander zu treiben.

Aktivierung des dritten Auges durchs Spiegelschauen

Sehen Sie sich Ihr Gesicht in einem Spiegel mit gedämpftem Licht im Hintergrund an. Üben Sie nur dann, wenn Sie nicht völlig erschöpft sind – eine kleine physische oder mentale Müdigkeit tut jedoch keinen Anbruch. Sehen Sie sich Ihr Gesicht im Spiegel an und versuchen Sie, sich zu entspannen. Konzentrieren Sie sich auf einen Punkt in Ihrem Gesicht, am besten auf den sog. Punkt des dritten Auges, und wechseln Sie Ihren Blick nicht mehr. Halten Sie es, sich auf diesen Punkt zu konzentrieren, so lange es nur möglich ist.

In wenigen Augenblicken spüren Sie Vibrationen und Wärme im und über dem Halsbereich. Vielleicht beginnen Sie, die pulsierenden Energien zu spüren. Wenn Sie irgendwelche Änderungen spüren, die für Sie zu kompliziert oder anstrengend sind, können Sie Ihre Augen schließen und dann wieder öffnen. Seien Sie ruhig und entspannt. Werden Sie bloß zu einem Beobachter, urteilen Sie nicht und forschen Sie nicht danach, was Sie sehen. Sollten Sie nach zwei oder drei Minuten dieser Übung keine Änderung spüren, dann unterbrechen Sie sie und verschieben Sie sie auf ein anderes Mal. Das Spiegelschauen üben Sie für höchstens zehn Minuten aus.

Aktivierung des dritten Auges mit Edelsteinen

Zu Edelsteinen, die uns dabei helfen können, das dritte Auge zu aktivieren, gehören Amethyst, Azurit und Chrysokoll. Diese Edelsteine legen wir auf den Punkt des dritten Auges, wenn wir ruhig sind und ausruhen, ruhig atmen und uns auf unseren Atem konzentrieren.

  • Amethyst ist eine lilafarbige Abart des Quarzes. Sein Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet „berauschend". Er ist ein Symbol von Sauberkeit, Ruhe, Liebe, Schutz und Glück. Mit seiner Energie kann er uns tief entspannen und beruhigen. Er hilft dabei, die zur Aufnahme der Energie notwendige Ruhe hervorzubringen.
  • Für Azurit ist blau die typische Farbe. Er hat Detox-Wirkungen, hilft bei den Knochen- oder Gelenkbeschwerden, heilt auch die Haut und kann eben bei Halsbeschwerden eingesetzt werden. Er säubert die Chakras im Allgemeinen, baut Stress ab und mildert Befürchtungen. Er ermöglicht uns, besser in eine Meditation einzutauchen, steigert die Intuition und fördert die geistige Entwicklung.
  • Chrysokoll stammt aus Peru, seine Farbe ist blau bis smaragdgrün. Er gleicht Emotionen aus, verscheucht die Unruhe und die zudringlichen Gefühle, bringt Geduld, Abstand, Toleranz und Ruhe bei der Lösung gespannter Situationen bei.
  • Die weiteren Edelsteine, die wir anlegen können, sind Sodalith, Moldavit und Bergkristall.



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